Zweite Plätze für Hubbelrather Teams zum Saisonstart

Zweite Plätze für Hubbelrather Teams zum Saisonstart

Während die Damen zufrieden sind, hadern die Herren mit ihren Leistungen auf der eigenen Platzanlage.

Fehlstart gerade so vermieden und zufrieden mit dem Saisonauftakt. Das sind die beiden unterschiedlichen Bewertungen der Trainer des GC Hubbelrath (GCH) nach dem ersten Spieltag in der Deutschen Golf Liga 2018. Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft des GCH landete auf Rang zwei. „Besonders zum Ende hin hat meine Mannschaft sehr gut gekämpft und noch mal ein paar Schläge gutgemacht. Mit der Leistung bin ich insgesamt zufrieden, zumal bei den Wetterbedingungen. Hamburg war zwar nicht unerreichbar, aber wir sind mit dem zweiten Platz durchaus zufrieden“, resümierte Damen-Coach Chris Webers.

Seine Truppe hatte mit ordentlichen Einzelergebnissen die Grundlage gelegt. Besonders die erst 15-jährige Sophie Witt und Hubbelraths „Island-Import“ Asta Birna Magnusdottir wussten zu überzeugen. Im Einzel zauberte Witt eine 71er-Runde und damit das drittbeste Ergebnis aller fünf DGL-Teams auf den Par 72-Kurs des GC Hubbelrath. Die Isländerin Magnusdottir kam mit 72 Schlägen ins Clubhaus. Am Sonntag spielten sie gemeinsam im sogenannten Vierer und benötigten bei strömendem Regen 73 Schläge für die 18 Löcher. Damit brachten die beiden die drei besten Ergebnisse der Webers-Truppe für die insgesamt sieben Wertungsrunden ein.

Die Hubbelratherinnen kamen auf zusammengerechnet 522 Schläge und lagen acht Schläge hinter den Tagessiegerinnen vom Hamburger GC. „Unser Ziel war es, vor den Berliner Teams zu landen, das haben wir geschafft“, erklärte Webers.

Meistermacher Roland Becker und sein Herrenteam hatten sich für den DGL-Heimspieltag mehr vorgenommen, mussten sich aber auch mit Rang zwei begnügen. „Wir waren gut vorbereitet, alle haben intensiv trainiert. Aber es wollte irgendwie nicht laufen. Woran das gelegen hat, kann ich noch nicht sagen“, ärgerte sich Becker. Dass noch ordentlich Sand im Hubbelraths Herrengolfgetriebe war, beweist, dass nur Max Herter auf dem heimischen Geläuf mit 71 Schlägen unterhalb des Platzstandards blieb. Nach sieben gewerteten Einzelrunden drohte sogar ein kapitaler Fehlstart, denn mit 524 Schlägen lag der Gastgeber gemeinsam mit dem G&LC Berlin-Wannsee auf Rang drei. Doch Florian Schmiedel/Cedric Otten (69 Schläge), Max Kieffer/Julian Baumeister (71) und Kenji Nakajima/Herter (71) betrieben im strömenden Regen in den Vierern Schadensbegrenzung. So kamen insgesamt 735 Schläge zusammen, was für Platz zwei hinter Überraschungssieger GC Hösel (724) reichte.