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Düsseldorf: Zwei Niederlagen für die Basketballer

Düsseldorf : Zwei Niederlagen für die Basketballer

ART und Giants verpatzen den Saisonauftakt.

Düsseldorf. Aller Anfang ist schwer. Und so begann die Saison 2015/16 für die beiden Düsseldorfer Basketball-Regionalligisten dann auch jeweils mit einer Niederlage. Während sich die Giants bei der BG Hagen mit 57:79 (30:43) geschlagen geben mussten, unterlag Aufsteiger ART gegen die Telekom Baskets Bonn II mit 82:87 (35:44). „Das Spiel hat gezeigt, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben“, sagte ART-Trainer Robert Shepherd.

Mit viel Euphorie waren die Rather gestartet und konnten so das erste Viertel auch mit 21:19 für sich entscheiden. Dann aber traten die von Shepherd monierten Defizite zu Tage. Der ART verlor zu häufig die Kontrolle über den Ball und offerierte den Gästen aus der früheren Bundeshauptstadt zudem durch viele Fehler recht einfache Korberfolge. „Daran müssen wir arbeiten. Denn mit 82 erzielten Punkten sollten wir besonders zu Hause eigentlich gegen die meisten Teams dieser Liga gewinnen“, sagte Shepherd und ergänzte enttäuscht: „So eine Heimniederlage tut daher natürlich besonders weh.“

Ins gleich Horn könnte da Shepherds Kollege Gerrit Terdenge blasen, auch wenn die Pleite der Giants auf auswärtigem Parkett zustande kam. Denn das 57:79 in der stets gefürchteten Otto-Densch-Halle sieht zwar deutlich aus, doch wenn die Gäste im ersten Viertel nicht gedanklich noch in der Kabine gewesen wären . . . „Wir haben zu Beginn der Partie sehr schlecht verteidigt und den Hagenern hochprozentige Würfe ermöglicht. Ohne diese Patzer hätte die Chance auf einen Sieg sicherlich bestanden“, sagte Terdenge.

So aber stand es schon nach den ersten zehn Minuten 13:24. Ein Rückstand, dem die Oberkasseler zwar fortan bestrebt und couragiert, aber eben auch erfolglos hinterher hechelten. Zumal mit ihrem Top-Angreifer Dijon Dupree Smith sowie Patrick Schiele und Olegas Legankonvas gleich drei Akteure durch Fouls sehr früh vom Ausschluss bedroht waren. „Gegen Wulfen müssen wir uns deutlich steigern“, sagte Terdenge. Und den Wecker rechtzeitig schellen lassen.