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VfL Bochum eine Nummer zu groß

VfL Bochum eine Nummer zu groß

Der CfR Links kassiert (wieder) ein bittere 0:7-Packung.

Es wird immer schwieriger für die Frauen von Fußball-Regionalligist CfR Links, sich zu motivieren. Zu aussichtslos ist das Vorhaben, den Klassenerhalt zu schaffen — zu groß der Qualitäts-Unterschied, den die Gegner Woche für Woche aufdecken. Am zehnten Spieltag unterlag das Team von Trainerin Melanie Spengler in Bochum mit 0:7 (0:2) und geht wohl nicht nur über die Martins-Tage mit der Laterne des Tabellen-Schlusslichts. „Wir haben einen neuen Tiefpunkt erreicht“, sagte Spengler.

Auf diesem Tiefpunkt ist jetzt endgültig Schluss für Spengler. Nicht, dass sie das Handtuch aus Frustration geworfen hätte — die Arbeit lässt ihr einfach unzureichend Zeit für den Trainer-Job. Lange hatte Spengler nach einem geeigneten Nachfolger gesucht, nun ist er in Moulay Rhoulimi gefunden. Der 39-Jährige war zuletzt bei den Herren der DJK TuSA 06 tätig und betreute zuvor in der Kreisliga auch schon die Männer-Mannschaften des DSC 99 sowie des FC Büderich. Gestern nahm Rhoulimi seine Arbeit beim CfR auf, für den Melanie Spengler nun als Team-Managerin fungiert.

Die Landesligisten TuSA Düsseldorf und DSC 99 blieben am zehnten Spieltag hingegen ohne Niederlage. Während die Fleherinnen gegen die SpVgg Schonnebeck mit 4:1 (2:1) gewannen, ergatterte sich Aufsteiger DSC 99 in Neuss-Weissenberg ein 1:1 (0:1). Elena Schulte glich die Führung der Gastgeberinnen aus (52.). Durch das Unentschieden im direkten Keller-Duell blieb der DSC zwar auf einem Abstiegsplatz, empfängt den Konkurrenten in der Rückrunde aber auf eigenem Platz. Für die TuSA trafen Amina Passlack (1:0/21., Eigentor), Sarah Pankau (2:1/34.), Sandra Balle (3:1/56.) und Luisa Blank (4:1/83.).