Fußball Landesliga: VfL Benrath: Willms macht sich in der Liga einen Namen

Fußball Landesliga : VfL Benrath: Willms macht sich in der Liga einen Namen

Benrather führt die Torjägerliste an. Schmitz wartet auf Antwort der Stadt.

Düsseldorf. Wer ist Alexander Willms? Diese Frage dürfte sich vor der Saison der Eine oder Andere gefragt haben, der die Namen der Neuzugänge beim Fußball-Landesligisten VfL Benrath durchgegangen ist. Den 20-jährigen Angreifer hatten nicht viele auf dem Zettel, weil Willms in der vergangenen Spielzeit, seinem ersten Seniorenjahr, bei den Sportfreunden Baumberg kaum zum Zug gekommen war. Inzwischen hat sich dessen Bekanntheitsgrad geändert. Mit acht Toren in fünf Spielen hat sich Willms in Windeseile einen Namen gemacht und sich nebenbei auch an die Spitze der Torjägerliste katapultiert. „Ich bin froh, dass ich fit bin und regelmäßig spielen kann. Wenn wir dann noch Erfolg mit der Mannschaft haben, ist es umso besser“, sagt der Torjäger, der bisher in jedem Spiel traf und für acht der bisher elf Saisontore des VfL verantwortlich zeichnet.

Mit seiner Verpflichtung ist Frank Stoffels zweifellos ein Volltreffer gelungen. Der Trainer war auch ein Hauptgrund, warum Willms zum VfL wechselte. „Ich habe in Baumberg schon in der A-Jugend unter ihm gespielt“, sagt Willms, der sich selbst als „körperlich robust, schnell und abschlussstark“ bezeichnet. Attribute, mit denen das Talent ganz sicher auch höherklassig punkten könnte. „Man sollte sich immer Ziele setzen. Natürlich werde ich versuchen, irgendwann auch noch einmal ein oder zwei Ligen höher Fuß zu fassen“, sagt der Stürmer, der in der Jugend auch beim 1. FC Köln und Rot-Weiss Essen ausgebildet wurde. Zunächst gilt Willms‘ Augenmerk dem VfL, mit dem er sich schnell in sicheren Tabellengefilden festsetzen möchte. Zu Hause gegen Nievenheim soll die gute Form bestätigt werden.

Der Rather SV steht beim noch ungeschlagenen Aufsteiger FSV Vohwinkel vor der nächsten schweren Aufgabe. Doch daran verschwendet beim RSV aktuell kaum jemand einen Gedanken. Die Frage, wann und wo das Niederrheinpokalspiel gegen den Drittligisten MSV Duisburg stattfinden kann, zehrt an den Nerven der Verantwortlichen. Die ursprünglich für den 13. September im Waldstadion angesetzte Partie wurde erwartungsgemäß aus Sicherheitsgründen abgesagt. „Ich fühle mich im Stich gelassen“, klagt Trainer Christian Schmitz, der immer noch auf eine Antwort der Stadt wartet, ob die Partie zu einem späteren Zeitpunkt im Paul-Janes-Stadion ausgetragen werden kann. Mit dem PCC-Stadion in Duisburg-Homberg steht eine Alternative parat. Eine Austragung dort wäre aber keine gute Werbung für die Sportstadt Düsseldorf.

Bereits Freitagabend gastiert der TV Kalkum-Wittlaer beim noch sieglosen Aufsteiger Bayer Dormagen. Der DSC 99 tritt am Sonntag bei der vor der Saison hoch gehandelten Union Nettetal an, die allerdings noch auf den ersten Sieg wartet.

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