Verbraeken trainiert Panther-Jugend

Verbraeken trainiert Panther-Jugend

Der Belgier ist neuer Chefcoach des U 19-Football-Teams.

Das ging schnell. Nur wenige Tage nach dem Aus von Lars Trömel als Panther-Cheftrainer der U 19-Jugend freut sich der American-Football-Verein, den Staffelstab an Allan Verbraeken übergeben zu können. Den 42 Jahre alte Belgier zum Headcoach der Jugend zu machen, lag auf der Hand, kümmerte er sich doch bereits in der vergangenen Saison um die Offense der jungen Raubkatzen und war einer der Hauptgründe dafür, dass die Düsseldorfer Deutscher Vizemeister wurden.

„Es ist eine große Ehre für mich, die Panther Jugend zu übernehmen. Ich möchte mich gleichzeitig beim Vorstand der Düsseldorf Panther für das große Vertrauen bedanken, das mir jetzt schon entgegengebracht wurde“, freut sich Verbraeken.

Der neue Coach bringt einiges an Erfahrung auf den obersten Posten der Panther-Rookies mit. Neben Stationen im Herrenbereich bei den Cologne Falcons und in Belgien coachte er als „Offense Coordinator“ auch die Nationalmannschaft Belgiens und sorgte auch immer wieder im Jugendbereich für Aufsehen. Und das auch öfters mal auf der anderen Seite des Spielfeldes beim Gegner: Beim Junior Bowl 2011 führte er beim 24:18 als Offense-Coordinator die Jugend der Kölner zum Erfolg über die Panther.

Das Endspiel ist auch 2018 wieder das Ziel des neuen Cheftrainers an der Seitenlinie: „Der Plan in Düsseldorf muss es immer sein, zumindest die Play-offs zu erreichen. Aber natürlich denken wir auch an die Teilnahme am Junior Bowl“, erklärt der Belgier, der zwar in der Heimat lebt, aber in Düsseldorf arbeitet und deswegen jeden Tag vor Ort ist.

Ein wichtiger Punkt seiner Arbeit bei der Jugend — neben der Ausbildung der Spieler und dem sportlichen Erfolg — ist die Verzahnung mit dem gesamten Programm der Panther hinunter bis zur U 16 und nach oben zur Ersten Mannschaft von Deejay Anderson. „Ich habe mit Deejay ein sehr gutes Verhältnis und freue mich, Spieler für die erste Mannschaft auszubilden“, verrät Verbraeken.

Dass das nicht nur leere Worte sind, zeigt die Saison 2017, in der stolze 24 Spieler der Rookies in den Kreis der ersten Mannschaft wechselten. So soll es weitergehen: Zwar gibt es wegen der vielen Ab- und Zugänge jüngerer Spieler jedes Jahr ein fast völlig neues Team, „aber das betrachte ich als Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, sagt der neue Coach.

Mehr von Westdeutsche Zeitung