U14 des Judoclubs 71 Düssedorf ist Deutscher Meister

U14 des JC 71 Düsseldorf : Judo-Nachwuchs ist Deutscher Meister

Die U 14-Mädchen des Judoclubs 71 Düsseldorf feiern bei der Endrunde in Brandenburg acht Siege in acht Kämpfen.

Der Erfolg war noch frisch, da dachte Jens Kaiser gleich ans große Ganze: „Sie haben jetzt einen Titel. Und einen Titel behält man ein Leben lang“, jubelte der Meister-Trainer der U 14-Mädchen des Judoclubs 71 Düsseldorf nach dem 4:1-Finalsieg über den TSV Abensberg. 23 Vereine hatten sich aus den Landesverbänden des Deutschen Judo-Bundes für die dreitägige Endrunde um den Deutschen Jugendpokal im brandenburgischen Senftenberg qualifiziert.

Die Düsseldorferinnen starteten furios: fünf Kämpfe, fünf Siege. 4:1 gegen die Kampfgemeinschaft (KG) Kim Chi Wiesbaden/JC Gießen, 5:0 gegen die KG Asahi Spremberg/JC Frankfurt/Oder, 3:2 gegen die KG Kaizen Berlin/Märkisches Viertel, 4:1 gegen die KG Essingen/Reutlingen (4:1) und 3:2 gegen die KG Altenfurt/Altdorf (3:2).

Der Präsident gratuliert persönlich

Im Viertelfinale wartete der Titelfavorit UJKC Potsdam. Doch nach fünf hart umkämpften Duellen siegte der JC 71 mit 3:2. Und auch das Halbfinale entschieden die Landeshautstädterinnen mit 4:1 gegen die KG BW Jarmen/Asahisport Neubrandenburg aus Mecklenburg-Vorpommern für sich.

Es folgte das Finale, doch von Nervosität beim größten Kampf ihrer bisherigen Karrieren war bei den jungen Düsseldorferinnen nichts zu spüren. „Das gab letztlich den Ausschlag“, sagte Trainer Kaiser. „Acht Siege hintereinander hinzubekommen in einem so starken Feld, ist schon eine sensationelle Leistung. Das hat große Beachtung gefunden, wir haben viele Glückwünsche erhalten, sogar der Präsident des Landesverbandes hat persönlich angerufen, um zu gratulieren.“

Für die Düsseldorfer kämpften Frida Reisz, Katharina Kaiser (je bis 38 Kilogramm), Angelika-Nina Schmidt, Sara-Tamar Wolsfeld (je bis 44), Lara Körber, Nina Güth, Janne Päfgen (je bis 50), Ciara Kranjc (bis 57), Zoe Stockhausen und Polina Reyngold (je über 57). Sie alle dürften sich nun Deutsche Meisterinnen nennen, ihr Leben lang.

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