TuS Nord wartet in der Rollhockey-Bundesliga auf Erfolgserlebnis

Rollhockey : Tarek Abdalla: „Die Stimmung passt“

TuS Nord hat nach fünf Niederlagen bei Germania Herringen nichts zu verlieren.

Egal, was die Herren des TuS Nord in den vergangenen Wochen versuchten — es funktionierte nicht. Drei Spiele in Folge mit nur einem eigenen Treffer, fünf Begegnungen am Stück, in denen der Rollhockey-Bundesligist als Verlierer das Parkett verließ. Ob sich die Negativserie ausgerechnet am Sonntag (16 Uhr) beenden lässt, darf zumindest bezweifelt werden. Die Mannschaft von Trainer Robbie van Dooren steht dann vor der höchsten Hürde, die die Bundesliga derzeit zu bieten hat, wenn es zum Deutschen Meister Germania Herringen geht.

„Gegen Herringen ist es immer ein offenes und schnelles Spiel. Die Chancen stehen 50 zu 50, wenn wir eine gute Tagesform haben und bei den Abschlüssen etwas glücklicher sind“, sagt Tarek Abdalla selbstbewusst. Auf die Frage, ob die Atmosphäre innerhalb des Teams nach den jüngsten Misserfolgen gegen Darmstadt und Cronenberg noch intakt sei, antwortet der mit sieben Saisontreffern gemeinsam mit Davy van Willigen erfolgreichste Torschütze der Grün-Weißen deutlich: „Nein, die Stimmung im Team hat nicht gelitten. Wir sind alle guter Dinge und wollen es besser machen.“

Vielleicht kommt das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer in Hamm tatsächlich zur rechten Zeit und offensiv geht der Knoten wieder auf. Das letzte Mal, dass der TuS Nord in einem Bundesliga-Spiel mehr als vier Tore erzielte, war am 10. November in eigener Halle. Der Gegner hieß Germania Herringen. Allerdings war jenes 7:9 auch der Auftakt der Negativserie, die der Vizemeister endlich unbedingt beenden möchte.

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