TuS Nord schafft den Anschluss an die Spitzengruppe

TuS Nord schafft den Anschluss an die Spitzengruppe

Erleichterung nach dem erst in der zweiten Hälfte souverän herausgespielten Sieg gegen Darmstadt.

Düsseldorf. Die Erleichterung bei den Rollhockeyspielern des TuS Nord war groß. Der zweite Saisonsieg ist unter Dach und Fach gebracht worden. Im Heimspiel gegen den RSC Darmstadt gab es ein souveränes 4:1 (0:0). Die Mannschaft der Trainer Dirk Barnekow und Wolfgang Bergner hält damit Anschluss an die Spitzengruppe der Bundesliga. Der TuS ist vorerst Tabellenvierter.

„Das war ein souveräner Arbeitssieg, der in der ersten Hälfte durch zu behäbiges Spiel nicht abzusehen war“, sagten die Trainer unisono. „Der Schlüssel zum Erfolg war die angeordnete und hervorragend umgesetzte Steigerung der Geschwindigkeit und Spritzigkeit nach der Pause.“

Mit dieser Einschätzung lagen Barnekow und Bergner richtig. Denn gegen den Tabellenletzten tat sich der TuS bis zur Halbzeit ungemein schwer. Darmstadt hatte sich aufs Kontern verlegt und mit dieser Taktik des Gegners kamen die Unterrather überhaupt nicht zurecht. Torwart Jan Kutscha musste bei zahlreichen Angriffen der Gäste retten.

Erst mit Beginn der zweiten Hälfte kam die Mannschaft um Kapitän Andreas Paczia dann ins Rollen. Zwar ging Darmstadt durch einen unglücklich abgefälschten Distanzschuss noch in Führung. In der Folge wurde der TuS dann aber immer stärker. Darmstadt kam nur noch vereinzelt zu vielversprechenden Angriffen. Nord bestimmte fortan das Geschehen und erzielte durch Daniel Kutscha nur zwei Minuten nach dem Rückstand den Ausgleich, Tobias Paczia hatte vorgelegt. Andre Beckmann nach Zuspiel von Daniel Kutscha brachte den TuS erstmals in Führung. Lucas Broich und erneut Beckmann sorgten am Ende für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber, die sich damit für den durchwachsenen Saisonstart ein wenig rehabilitieren konnten.

„Auch wenn die Schwere der zurückliegenden Spielzeiten noch nicht ganz aus den Köpfen der Spieler verschwunden ist, merken sie doch langsam, dass sie mit ihrer Leistung immer mehr zufrieden und somit erfolgreich sein können“, sagten die Trainer nach Spielende.

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