TuS Nord lässt zu viele Torchancen aus und verliert wieder

Rollhockey-Bundesliga : Beim TuS Nord wächst der Frust

Das 1:2 gegen Cronenberg ist bereits die fünfte Niederlage in Folge.

Wieder nur ein Tor, wieder keine Punkte – beim TuS Nord wachsen Ärger und Frust über die sportliche Durststrecke in der Rollhockey-Bundesliga. Das 1:2 (1:1) gegen den RSC Cronenberg in heimischer Halle an der Eckener Straße war bereits die fünfte Niederlage in Folge für die Unterrather, die in der Tabelle auf Rang fünf bleiben. „Wir sind ziemlich genervt, dass es trotz streckenweise gutem Zusammenspiel und hohem Einsatz wieder nicht für einen Sieg gereicht hat“, sagte André Beckmann. „Aber wir werden deswegen nicht den Kopf in den Sand stecken.“

Nach dem Rückstand durch Max Thiel (6.) gelang Andreas Paczia (20.) vor der Pause der Ausgleich für den TuS Nord. Das von Beginn an umkämpfte Spiel mit vielen Teamfouls und zahlreichen blauen Karten gewann in der zweiten Hälfte noch einmal an Intensität hinzu. Bis in die Schlussphase hinein blieb die Begegnung offen, beide Mannschaften spielten auf Sieg. Das glücklichere Ende hatten die Wuppertaler, für die Otto Platz Iglesias (49.) kurz vor dem Ende der Siegtreffer gelang.

„Es war viel Aggressivität und viel Körpereinsatz zu erkennen. Die Schiedsrichter hatten diese Situationen mal gut und mal weniger gut unter Kontrolle“, erklärte Beckmann. „Mit vier blauen Karten auf unserer Seite, die nicht alle berechtigt waren, haben wir aufgrund der dadurch entstandenen Freistöße oder Unterzahlsituationen, die dann zu den Gegentoren geführt haben, das Nachsehen gehabt.“

Trotzdem wollte der TuS die Unparteiischen nicht für die Niederlage verantwortlich machen. „Letztlich haben wir wieder nur ein Tor geschossen und das war das Resultat eines Direkten. Aus dem Spiel heraus haben wir erneut zahlreiche Chancen ungenutzt gelassen“, sagte Beckmann, dessen Team zum dritten Mal hintereinander nur einen eigenen Treffer zustande brachte. Vielleicht kommt das Auswärtsspiel bei Meister Germania Herringen am kommenden Sonntag sogar zur rechten Zeit. Anders als in den vergangenen Spielen hat der TuS dort nichts zu verlieren.