Fußball Frische Kräfte für den TuS

Düsseldorf · Michele Stupnanek wird sportlicher Leiter, Daniel Hummer Co-Trainer.

In der Fußball-Bezirksliga befindet sich der TuS Gerresheim kurz vor Beendigung der Hinrunde auf Rang neun liegend jenseits von Gut und Böse. Das soll aber nicht heißen, dass sich die Verantwortlichen an der Heyestraße entspannt zurücklehnen. Ganz im Gegenteil: Mit frischen Kräften wappnet sich der TuS bereits für die anstehenden Herausforderungen. Neu an Bord sind mit Daniel Hummler der dringend benötigte Co-Trainer für Harald Becker und mit Michele Stupnanek ein Rückkehrer, der die sportliche Leitung um Ralf Schüler ergänzen wird.

„Als Ralf mich gefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm zusammen zu arbeiten, musste ich nicht lange überlegen“, sagt Stupnanek, der somit zu seinen Wurzeln zurückkehrt.

Schon zu Jugendzeiten und später auch im Seniorenbereich trug er über viele Jahre hinweg das TuS-Trikot. Zuletzt füllte Stupnanek bei den benachbarten Sportfreunden Gerresheim die Rolle des sportlichen Leiters aus, ehe sich die Wege Ende August dieses Jahres trennten. Die Differenzen, die damals zum Aus beim A-Kreisligisten führten, sind nach eigener Aussage längst ausgeräumt.

„Wir sind am Ende des Tages im Guten auseinandergegangen“, betont Stupnanek, der sich nun auf die neue Herausforderung freut. Auch auf Seiten des Bezirksligisten ist man froh, quasi vor der eigenen Haustüre eine Verstärkung für die Arbeit hinter den Kulissen gefunden zu haben.

„Ich bin beruflich stark eingespannt, weshalb es auch immer schwerer wurde, die Aufgaben im Verein zu schultern. Ich kenne Michele schon seit mehr als 30 Jahren. Er wiederum ist vertraut mit den Dingen, die in unserer Rolle zu erledigen sind. Von daher lag es nahe, ihn zu fragen, ob wir uns die Funktion nicht teilen“, führt Ralf Schüler aus.

Michele Stupnanek ist dabei nicht der erste Protagonist, der in dieser Saison innerhalb Gerresheims die Vereinsfronten wechselte. Erst vor wenigen Wochen ging Issam-Eddine Haj Haddou den umgekehrten Weg. Der 33-Jährige tauschte den Co-Trainerposten beim TuS gegen einen Trainerjob bei den klassentieferen Sportfreunden ein.

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