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TuRU beseitigt die letzten Zweifel

TuRU beseitigt die letzten Zweifel

Mit dem 3:1 beim VfB Hilden ist der Klassenerhalt für das Team von Frank Zilles in trockenen Tüchern. Diesmal zeigen die Oberbilker auch eine spielerisch gute Leistung.

Düsseldorf. Die TuRU marschiert weiter schnurstracks dem Klassenerhalt in der Fußball-Oberliga entgegen und erreicht langsam die Form, die man sich in Oberbilk von Anfang an von dieser Mannschaft erhofft hatte. Neben dem Ergebnis stimmte gestern nämlich auch die sportliche Qualität der Mannschaft im Duell mit dem VfB Hilden. „Ich denke, die Zuschauer haben ein temporeiches und attraktives Derby mit vielen Torraumszenen gesehen“, sagte TuRUs Trainer Frank Zilles nach dem 3:2 (1:1) bei den Itterstädtern.

Schon vor dem Anpfiff hatte Zilles eine Hiobsbotschaft hinnehmen müssen. Da eröffnete ihm Spielmacher Patrick Dertwinkel, dass er zur kommenden Saison zum Ligarivalen Jahn Hiesfeld wechseln werde. „So ist das Leben im Fußball. Patrick hat mir versprochen, dass er das Ding hier bis zum Ende voll durchzieht und hat heute auch eine ansprechende Leistung gebracht“, lobte Zilles seinen Noch-Schützling.

Mit Dertwinkel in der Schaltzentrale hatten die Gäste im ersten Abschnitt ein deutliches Übergewicht. Dennoch stand es zur Pause nur 1:1, weil Hildens Dennis Krol mit dem Pausenpfiff die Führung von Nozomu Nonaka (38.) egalisiert hatte. „So trifft der Junge den Ball auch nicht jede Woche“, staunte Frank Zilles über den 20-Meter-Schuss von Krol, der Teile seiner Jugend beim FC Barcelona verbracht hatte.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine völlig offene Partie, in der sich der VfB leichte Vorteile im Mittelfeld verschaffte. Doch die erneute Führung gelang der TuRU.

Mit seinem vierten Saisontor stellte Angreifer Saban Ferati seinen Wert für die Zilles-Elf erneut unter Beweis. Endgültig durchatmen konnte Zilles allerdings erst in der Nachspielzeit, als Markus Rychlik mit dem 3:1 die letzten Zweifel am Sieg beseitigte. Für den Offensivmann war es bereits der siebte Saisontreffer. Angesichts von nunmehr elf Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsrang ist der Klassenerhalt für die TuRU quasi in trockenen Tüchern.

TuRU: Nowicki — Pjetrovic, Amoako, Ozan, Tepelidis, Dertwinkel, Ferati, Kashiwasi, Lehnert, Rychlik, Nonaka

Tore: 0:1 (38.) Nonaka, 1:1 (45.) Krol, 1:2 (63.) Ferati, 1:3 (90.) Rychlik