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Turnierchef Dietloff von Arnim: „Tennis ist die Nummer zwei“

Turnierchef Dietloff von Arnim: „Tennis ist die Nummer zwei“

Turnierchef Dietloff von Arnim bindet das junge Publikum beim Power Horse Cup ein.

Düsseldorf. Dietloff von Arnim hat sich dem Tennissport verschrieben. Ob als Vorsitzender des Tennisbezirkes 3 in Düsseldorf oder international seit 2004 als Turnierdirektor beim World Team Cup und jetzt beim Nachfolgeturnier, dem ersten Power Horse Cup vom 19. bis 25. Mai im Rochusclub.

Auf der Präsentation am Dienstag im Rochusclub brach von Arnim vehement eine Lanze für das Tennis in der Landeshauptstadt. „Wir wollen dem Tennis Rückendeckung geben und haben dem Sportausschuss einmal die Zahlen vorgestellt. In Düsseldorf sind wir nach dem Fußball die Sportart Nummer zwei“, sagt der Werbefachmann.

„Wir haben keine zurückgehenden Mitgliederzahlen in den Clubs. Aber eine große Anzahl von Kindern und Jugendlichen in den Vereinen. Wir möchten die positiven Aspekte deutlich herausstellen“, sagt von Arnim „Wir gelten in Düsseldorf mit dem Power Horse Cup und der Bundesliga als Tennishauptstadt.“

Das Top-Tennis in Düsseldorf musste in den vergangenen Jahren jedoch einige Rückschläge verkraften. Der TC Benrath als sechsfacher Deutscher Damen-Meister wurde aus finanziellen Gründen zurückgezogen und spielt mittlerweile in der Bezirksliga. Oder das Challengerturnier, das dreimal in Düsseldorf ausgetragen wurde und dann mangels Sponsoren von der Bildfläche verschwand. Der Rochusclub hat es in der Tennis-Bundesliga auch nicht einfach. Teamchef Detlev Irmler kämpft um Sponsoren, um Jahr für Jahr eine spielstarke Mannschaft aufbieten zu können.

Der Power Horse Cup findet nun zum ersten Mal in Düsseldorf statt. Es wird von mehreren Aktionen begleitet. Ausgespielt wird im Vorfeld der Schultennis-Pokal und der Düsseldorfer City-Freundschafts-Cup mit internationaler Beteiligung. Dazu gibt es am Dienstag nach Pfingsten (21. Mai) den „Kids Day“ im Rochusclub.

Uli Potofski moderiert ein Aktionsprogramm rund um das Thema Tennis, mit Talkrunden, bei denen Spieler über ihren Beruf sprechen. „Wir wollen die jungen Zuschauer einbinden, damit wir noch mehr Interesse entfachen können“, sagt von Arnim.

Das erhofft er sich auch vom älteren Publikum. Die Auslastung auf dem Centre Court 1 beträgt bei 4200 Plätzen nach dem bisherigen Stand des Vorverkaufs 42 Prozent. Es sind noch ausreichend Tickets verfügbar.