„Top in Düsseldorf“: Vorbildliche Jugendarbeit gewürdigt

WZ und ihre Partner suchen den Verein mit der besten Förderung des Nachwuchses und der ehrenamtlichen Arbeit.

„Top in Düsseldorf“: Vorbildliche Jugendarbeit gewürdigt
Foto: Wolff

Düsseldorf. Die Westdeutsche Zeitung sucht die beliebtesten Sportvereine in Düsseldorf, und 40 Vereine in allen Größen beteiligen sich an diesem Wettbewerb. Die Mitglieder stimmen für Ihren Club und zeigen damit ihre Verbundenheit.

Mit Ihren Partnern, der Capio Klinik, dem Tulip Inn Arena Hotel, Stockheim, dem Stadtsportbund und der Fortuna, schreibt die WZ auch ein Jurypreis für vorbildliche Jugendarbeit und -förderung aus.

Aus den 17 hervorragenden Bewerbungen mit tollen Konzepten haben sich schließlich drei Vereine für die Endausscheidung qualifiziert. Bei einem „Ortstermin“ in der Hildener Capio-Klinik hatten die Vertreter der drei Finalisten Gelegenheit, noch einmal ein wenig Werbung für Verein und Jugendarbeit zu machen.

„Für uns passt dieser Wettbewerb sehr gut, weil wir in unserer Klinik Menschen mit Krampfadern behandeln und wir uns gerne dafür einsetzen, dass junge Menschen mehr Sport treiben, um gesund zu leben“, sagte Olaf Tkotsch, Verwaltungsdirektor der Capio-Klinik, der sich als Jurymitglied gefreut hat, derart interessante und innovative Jugendkonzepte der Düsseldorfer Vereine studieren zu können.

Christian Koke, Verkaufsleiter der Westdeutschen Zeitung, war begeistert, dass alle eingereichten Konzepte eine derart gute Qualität haben und offensichtlich von den Teilnehmern „mit so viel Herzblut“ erarbeitet wurden. „Es hat sich unter den Finalisten zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen ergeben. Wir sind sehr gespannt, welcher Verein sich am Ende durchsetzen wird“, sagte Christian Koke.

Wir stellen die drei Finalisten für den Jurypreis bei „Top in Düsseldorf“ vor:

Der Boston Club ist ein Tanzsportverein, der für seine jugendlichen Mitglieder vielfältige Perspektiven eröffnet. „Jeder kann tanzen, und wir bieten natürlich nicht nur Standardtänze an“, erklärte die Jugendwartin des Boston Clubs, Jennifer Breising. „Auch Disco-Fox, Zumba, Hip Hop und alle anderen modernen Tänze sind bei uns möglich, sowohl im Breitensportbereich und bei entsprechendem Talent sowie Trainingsfleiß auch im Spitzensport.“

Vor allem die altersgerechte Arbeit in den Gruppen ist dem Boston Club wichtig. „Wir sind der Meinung, dass wir Jugendliche nur dann für ehrenamtliche Tätigkeiten gewinnen können, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, das Vereinsleben und das sportliche Angebot aktiv mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen“, sagte Rüdiger Konopatzki, der Vorsitzende des Boston Clubs.

Der Düsseldorfer Hockeyclub verzeichnet einen ununterbrochenen Zulauf von Kindern und Jugendlichen, weil auch die Zusammenarbeit mit den Schulen sehr forciert wurde, nachdem die Anlage runderneuert worden ist, in neuem Glanz erstrahlt und viel bessere Trainings- und Spielmöglichkeiten bietet. „Wir sind ein Verein, der für die ganze Familie etwas bietet“, sagt Klaus Grossmann, der Vorsitzende des DHC, der in der Region der mit Abstand größte Hockeyverein ist und allein 25 Jungendmannschaften hat.

Die weibliche Jugend A ist sogar Deutscher Meister und die Zahl der Jugendnationalspieler/innen und West-Auswahlspieler/innen steigt stetig. „Wir haben ein klares Bekenntnis zum Leistungssport“, sagt Grossmann. „Aber wir können die Spitze nur durch eine große Breite erhalten.“ Beim DHC ist es keine Seltenheit, dass vom Großvater bis zum Enkel sich die ganze Familie im Clubleben wiederfindet.

Borussia Düsseldorf heißt nicht nur Tischtennis-Superstar Timo Boll und Spitzensport auf höchste Ebene. Die neun aktiven Jugendmannschaften sind das Produkt aus langjähriger und kontinuierlicher Aufbauarbeit. Auch im Bereich des Behindertensports ist die Borussia sehr aktiv. Das bezieht sich nicht nur auf das Team in der Rollstuhl-Bundesliga, sondern erstreckt sich auch auf Tischtennis für Blinde. „Unser Sport hat so viele Facetten. Das wollen wir gerne nach außen tragen“, erklärt Jo Pörsch, der Geschäftsführer der Borussia.

Der Verein arbeitet mit den Jüngsten und geht in die Kindertagesstätten der Stadt, nicht nur um für einen schönen Sport zu werben. „Sondern wir wollen auch etwas von dem zurückgeben, was wir an Förderung durch die Stadt erfahren haben“, sagte Jo Pörsch. Die Aktionen „Pausenkönig“, ein Tischtennis-Turnier für Schulkinder, und die „kids open“ runden ein großes Angebot der Borussia für Kinder und Jugendliche ab.

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