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Tischtennis: Die Borussia braucht das „Wunder“ von Frickenhausen

Tischtennis: Die Borussia braucht das „Wunder“ von Frickenhausen

Mit zwei gewonnenen Doppeln wäre alles möglich.

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p class="text">Düsseldorf. Die Borussia will noch ins Finale um die Deutsche Tischtennis-Meisterschaft, aber das Hinspiel gegen Frickenhausen ging mit 3:6 verloren. Die Düsseldorfer brauchen also ein Wunder und müssen mindestens mit 6:2 gewinnen. Beim Gegner um den Ex-Borussen Bastian Steger ist man davon überzeugt, dass es mindestens dazu kommen wird und der Titelverteidiger wie in den vergangenen beiden Jahren ins Endspiel einzieht. "Das Selbstbewusstsein ist jetzt da", so TTC-Präsident Rolf Wohlhaupter-Hermann: "Wenn wir konzentriert auftreten, müsste es reichen." Auf Seiten der Borussia werden die Chancen von Manager Andreas Preuß auf "fünf Prozent" eingeschätzt. "Es wird sich in den Doppeln entscheiden, ob es ein Wunder gibt", sagt Trainer Wagner, "ansonsten dürfte es schnell vorbei sein." Im Tischtenniszentrum am vergangenen Sonntag zeigten die Gäste, wie es laufen könnte. Die Borussia verlor überraschend beide Doppel. "Das war der Anfang vom Ende", so Wagner, "denn wenn zwei gleichwertige Mannschaften aufeinandertreffen, können die Doppel den Ausschlag geben." Den Glauben an das Finale haben auch seine Spieler nicht verloren. Spitzenspieler Christian Süß stößt ins gleiche Horn wie Petr Korbel und bekräftigt den unbedingten Willen, das Halbfinal-Duell noch zu drehen: "Natürlich stehen wir im Moment mit dem Rücken zur Wand. Wir glauben nach wie vor an unsere Mini-Chance. Borussia Düsseldorf hat schon einige Male bewiesen, das Unmögliche zu schaffen."

In Erinnerung an die vergangene Saison meint der 22-Jährige das wohl nicht. Denn da gelang ausgerechnet gegen Frickenhausen der Borussia auch das "Unmögliche", einen 6:2-Vorsprung aus dem Halbfinal-Hinspiel noch zu verspielen.