Timo Boll steht als einziger Spieler der Borussia im WM-Achtelfinale

Tischtennis : Boll steht im Achtelfinale der WM

Der Spitzenspieler ist der letzte Düsseldorfer ...

Die Reise nach Ungarn hatte Timo Boll ohne die ganz großen Erwartungen angetreten, schließlich plagten den Tischtennis-Europameister in den vergangenen Wochen ein paar kleinere Blessuren. Nun steht der 38-Jährige aber wieder einmal unter den letzten 16 Spielern in der Einzel-Konkurrenz der Weltmeisterschaft – und das als einziger Borussia-Profi. Nach seinem etwas mühevollen Auftaktsieg über Andrej Gacina aus Kroatien (4:2) hatte Boll mit dem Slowaken Lubomir Pistej deutlich weniger Probleme und zog durch ein 4:0 in die dritte Runde ein. In dieser gab der Weltranglisten-Fünfte am Mittwochnachmittag erneut keinen Satz ab. Mit 11:3, 11:9, 11:7 und 11:8 gingen die Durchgänge gegen Masataka Morizono an den Düsseldorfer, der im Achtelfinale am Donnerstag auf den Koreaner Wooji Jang treffen wird.

Endstation in Runde zwei war hingegen für Kristian Karlsson, Kamal Achanta und Anton Källberg. Karlsson unterlag Jakub Dyjas (Polen) überraschend deutlich mit 1:4, Achanta musste nach demselben Ergebnis gegen Tomislav Pucar (Kroatien) die Segel streichen. Källberg, der sich zunächst durch die Qualifikation spielen musste, zeigte gegen den deutschen Nationalspieler Patrick Franziska eine gute Leistung und entschied dabei zwei der ersten drei Sätze für sich, ehe der Doppelpartner von Boll die Partie umbiegen konnte. Omar Assar war bereits in der ersten Runde ausgeschieden.

Borussias Profis waren aber nicht die einzigen Vertreter aus Düsseldorf bei der WM in Budapest. Aleksandar Karakasevic, Neuzugang des Drittliga-Aufsteigers TTC Champions gehörte ebenfalls im Einzel zum 128 Spieler umfassenden Hauptfeld. Der 43-Jährige, der zugleich auch Präsident des serbischen Tischtennis-Verbandes ist, erwischte mit Ma Long aus China aber eine unüberwindbare Auftakthürde. Karakasevic unterlag mit 0:4.

Mehr von Westdeutsche Zeitung