Tennis: Weltklasse-Spieler Söderling in Düsseldorf

Tennis: Weltklasse-Spieler Söderling in Düsseldorf

Beim World Team Cup erhält Schweden die Wildcard — und erhöht die Attraktivität.

Düsseldorf. Im Feinkost-Center in Reisholz war die Düsseldorfer Tennis-Nachricht des Tages gut aufgehoben: Das Feld des World Team Cups wird mit der Vergabe der Wildcard an das achte Team noch einmal geschmückt. Die Schweden erhielten den Vorrang vor Großbritannien und kommen mit Robin Söderling, derzeit die Nummer fünf der Welt. Söderling tritt zum vierten Mal in Düsseldorf an. „In Düsseldorf habe ich immer gut gespielt und großartige Erinnerungen an dieses Turnier“, frohlockte der 26-Jährige, der vom unerfahrenen Youngster Christian Lindell (19) und den Doppelspezialisten Robert Lindstedt und Simon Aspelin unterstützt wird.

Insgesamt werden vier Top-20-Spieler vom 15. bis 21. Mai dabei sein. „Das Feld ist wesentlich attraktiver als im vergangenen Jahr“, sagte Turnierdirektor Dietloff von Arnim, der sich am Donnerstag mit Thomas Königsbauer, dem Geschäftsführer des neuen Namenssponsors „Power Horse“, präsentierte. Das österreichische Unternehmen führt sein Energie-Getränk gerade in den deutschen Markt ein und denkt bereits über eine längere Partnerschaft mit der Turnier GmbH nach. „Wir arbeiten unkompliziert und eng zusammen“, sagte Königsbauer, „in den nächsten Wochen werden wir sicher auch darüber reden, wie es weitergeht.“

Unter neuem Namen soll sich auch für die Zuschauer einiges ändern. Die Besucherbereiche werden erweitert, die große Sonnenterasse mit Blick auf die angrenzenden Tennisplätze steht anders als zuvor allen Fans zur Verfügung, außerdem soll das WM-Dorf neu gestaltet werden.

Düsseldorfs Sportdezernent Burkhard Hintzsche freute sich über die Rettung der Tennis-WM. „Wir in Düsseldorf sind sehr froh, dieses Turnier weiter beherbergen zu können“, sagte er und nannte Zahlen, wie die Stadt ihren Teil beigetragen habe: 100 000 Euro seien für das Turnier in den Etat der Sportagentur der Stadt eingestellt worden, 50 000 Euro investiert die Stadt noch einmal in Freikarten für ehrenamtliche Helfer.