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T3 Triathlon: 2000 Athleten haben Startplätze ergattert

T3 Triathlon: 2000 Athleten haben Startplätze ergattert

Bundesliga-Wettkämpfe, sowie der Kampf um nationale Titel und letzte offene Startplätze für die EM in Glasgow sorgen für einen spannenden T3-Triathlon-Tag.

Düsseldorf. 2000 Athleten werden am Sonntag den T3-Triathlon bestreiten, der in diesem Jahr zum achten Mal in Düsseldorf ausgetragen wird. Auf drei verschiedenen Distanzen wird geschwommen, Fahrrad gefahren und gelaufen. Unter den Teilnehmern sind wie immer Profis, Hobby-Athleten und Firmenstaffeln. Düsseldorf habe sich mit der Veranstaltung inzwischen einen guten Namen gemacht, sagt Matthias Zöll, Generalsekretär der Deutschen Triathlon Union: „In Düsseldorf bekommen die Zuschauer nah ans Geschehen heran. Auch sportlich hat sich die Stadt wirklich weiterentwickelt.“

Die Strecke bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Geschwommen wird in der Sprintdistanz im Medienhafen eine 750 Meter lange Runde zwischen Yachthafen und Handelshafen. Es folgen 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Nach einjähriger Abstinenz, bedingt durch die Triathlon-Sprint-EM im vergangenen Jahr an gleicher Stelle, gibt es in diesem Jahr wieder die Olympische Distanz — jeweils doppelt so lang wie die Sprint-Distanz.

Oragnisations-Chefin Sonja Oberem ist von Düsseldorf als Austragungsort des Wettkampfes restlos überzeugt: „Düsseldorf hat ideale Voraussetzungen. Die Lage ist vielleicht mit Ausnahme von Hamburg, auch einzigartig in Deutschland.“

Nach dem Saisonauftakt Anfang Juni am Hardtsee in Ubstadt-Weiher treffen die 30 Teams der Triathlon-Bundesliga zum zweiten Mal aufeinander. Justus Nieschlag, der Deutsche Meister von 2016 und 2017, muss verletzungsbedingt auf den Start in Düsseldorf verzichten. Für die Europameisterin Laura Lindemann geht es am Sonntag ums Double und darum, sich für die Europameisterschaft in Glasgow zu qualifizieren. Anja Knapp (Witten) und Sophia Saller (Buschhütten) wollen der 22-Jährigen den Titel streitig machen.

Mit der Strecke ist Lindemann inzwischen vertraut: „Sie ist fordernd. Ich glaube, ich bin bei keinem Triathlon zuvor so viele Treppen aus dem Wasser hochgestiegen, wie hier. Das ist einmalig. Mit zwei Brücken auf der Radstrecke kommen viele technische Aspekte hinzu. Da kommt es auch auf die Taktik an“, sagt Lindemann. Die Wettkämpfe beginnen am Sonntag um 8 Uhr. Um 12 Uhr folgt dann der Startschuss für die Bundesliga der Frauen. Die Männer folgen um 13:30 Uhr.