Sportfest in Oedt: Staffel-Taktik mit Tawiah-Drillingen geht nicht auf​

Leichtathletik : Staffel-Taktik mit den Tawiah-Drillingen geht nicht auf

Die Umstellungen brachten nicht die erhofften Normzeiten. Max Thorwirth startet heute in Tübingen.

Wenn die 15 Jahre alten Tawiah-Drillinge Dorina, Dorinda und Dörte vom ASC bei Sportfesten dabei sind, stehen sie meist im Mittelpunkt: Als erfolgreiches Trio ziehen sie alle Blicke auf sich. Dem Oedter Moderator Holger Falk war bei der Verkündung der Aufstellungen der Sprint-Staffeln nicht entgangen, dass er dreimal den Namen „Tawiah alle mit demselben Geburtsjahrgang“ vorgelesen hatte. Die Trainer Heiner Kiesheyer (ASC) und Antje Kirberg (TV Angermund) hatten zwei Teams als Startgemeinschaft zusammen gestellt, die beide die U 16-DM-Norm (51,00 Sekunden) laufen sollten, nachdem es Katharina Kemper (TVA), Dorina und Dörte Tawaih (beide ASC) zusammen mit Hannah Leibmann (ART) schon in der Team-DM-Vorrunde am vergangenen Sonntag in 50,35 Sekunden geschafft hatten. Doch die Erweiterung auf zwei Teams mit Umstellungen brachten nicht das gewünschte Ergebnis. Die erste Mannschaft mit Duenna Berko, Dörte Tawiah, Nele Weidhase und Lea Beister lief hinter dem Moerser TV (51,02 Sekunden) in 51,10 Sekunden. Das Zweitteam mit Katharina Kemper, Hannah Leibmann, Dorinda und Dorina Tawiah kam mit verpatzten Wechseln auf Rang drei (51,80 Sek.). Sie wollen es an diesem Samstag bei den Ruhrgames in Duisburg erneut versuchen.

Die Diamond-League und auch die World Challenge-Meetings  des Welt-Leichtathletik Verbandes machen um Deutschland wegen fehlender Stadien einen Bogen – nicht aber die EAA-Meetings des europäischen Verbandes, von denen eins heute in Tübingen stattfindet. Über 5000 Meter ist Maximilian Thorwrth (SFD/24) dabei. In der deutschen Jahres-Bestenliste liegt er im 3000-Meter-Lauf auf dem ersten Platz (8:02. Minuten) und steht im 5000-Meter-Lauf auf Rang fünf mit seinen 13:46 Minuten in Karlsruhe vor einem Monat. Beim EAA-Meeting in Kopenhagen war am Mittwoch ART-Dreispringerin Jessie Maduka am Start. Die vorjährige EM-Teilnehmerin kam bei schwierigen Windbedingungen auf Rang vier mit  13,12 Metern.