Schnelle Stuten wie Dynamic Kitty sorgen am Grafenberg für Spannung​

Galopprennen : Schnelle Stuten sorgen am Grafenberg für Spannung

Trainer Andreas Wöhler schickt die ungeschlagene Favoritin Dynamic Kitty auf die Bahn.

Auf der Düsseldorfer Galopprennbahn startet am Samstag (Beginn 13 Uhr) mit dem Henkel-Stutenpreis (5. Rennen, 17.15 Uhr, 25 000 Euro Preisgeld, 1600 Meter) eine Serie von hochwertigen Stutenrennen. Acht dreijährige Pferdeladies aus den führenden deutschen Rennställen kämpfen um den Sieg in dieser traditionsreichen Listenprüfung und die Qualifikation für die kommenden Stutenklassiker. Die Favoritenrolle übernimmt Erfolgstrainer Andreas Wöhler, der mit der noch ungeschlagenen Dynamic Kitty (Eduardo Pedroza) und Ivanka (Bayarsaikhan Murzabayev) gleich zwei heiße Eisen im Feuer hat. Die stärksten Gegnerinnen bietet laut Wettmärkten der amtierende Trainerchampion Markus Klug (Rath-Heumar) auf. Sowohl Sharoka als auch Diajaka tragen die Traditionsfarben des Gestüt Röttgen, wobei sich der „fliegender Holländer“ Adrie de Vries als Stalljockey für Sharoka entschieden hat, während Martin Seidl als Partner von Diajaka in den Sattel steigt.

Miss Mae (Lukas Delozier) und Shalona, für die der mit 18 Saisonsiegen in Deutschland führende Jockey Maxim Pecheur gebucht wurde, kommen für den Kölner Traineraufsteiger Henk Grewe in diesem sportlichen Höhepunkt des Tages an den Start.

Der Henkel-Stutenpreis gilt als Generalprobe für das erste deutsche klassische Rennen, den „German 1000 Guineas“, die während des Königsallee-Renntages am 26. Mai auf dem Grafenberg stattfinden.

Insgesamt gibt es acht Galopprennen, darunter ein viel beachteter Lauf zur Amateur-Weltmeisterschaft (3. Rennen, 15 Uhr, 2200 m) mit Reitern aus sechs Nationen. Bereits im einleitenden Rennen starten hoffnungsvolle Dreijährige. Dabei eilt  Stall Grafenbergs Wildbeere für Rennbahn-Vize Albrecht Woeste ein sehr guter Ruf voraus. Für die Wetter lukrativ: Im fünften Rennen gegen 16.10 Uhr stehen im Nature-Box-Rennen in der beliebten Viererwette erneut 10 000 Euro Gewinnausschüttung bereit. 65 Pferde kommen diesmal in den acht Prüfungen an den Start. Lokale Interessen vertreten dabei vier Pferde von Trainer Ralf Rohne und ein Starter aus dem Quartier von Sascha Smrczek.

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