Rollhockey-Meister Iserlohn ist zu stark für die TuS-Damen​

Rollhockey : Meister ist zu stark für die TuS-Damen

Rollhockey-Team verliert zum Auftakt. Auch die Herren gehen leer aus.

Im ersten Spiel der neuen Saison gegen den amtierenden Deutschen Meister spielen zu müssen, wird beim vermeintlichen Außenseiter meistens gar nicht so negativ gesehen. Schließlich dürfte beim Favoriten zum Auftakt noch nicht alles so laufen wie an Spieltag vier, sechs oder acht. Deshalb hatten sich auch die Rollhockeyspielerinnen des TuS Nord Hoffnungen auf ein akzeptables Resultat am ersten Bundesliga-Spieltag gemacht, an dem es gegen den aktuellen Meister ging. Lange sah es nach einem erträglichen Ergebnis für die Mannschaft von Trainer Alex Leon aus, im zweiten Durchgang wurde es schließlich aber doch deutlich. Am Ende unterlagen die Unterratherinnen der ERG Iserlohn mit 1:6 (0:2).

„Wir sind ziemlich gut gestartet und haben die ersten 15 Minuten das 0:0 gehalten. Die erste Hälfte war insgesamt gut, zur Pause lagen wir nur mit 0:2 zurück“, sagte Jenny Delgado. Der Meister aus dem Sauerland, der die Titelverteidigung als klares Saisonziel ausgerufen hat, schaltete im zweiten Durchgang einen Gang höher und zog angeführt von der dreifachen Torschützin Maren Wichardt auf 6:0 davon. Dani Paczia erzielte in der 46. Minute den Ehrentreffer für die Grün-Weißen. „Am Ende sind wir dann doch etwas eingebrochen, trotzdem war dieser Auftritt in Ordnung“, befand Delgado, die den Zugängen Merle Plha und Lena Mayer sowie Torfrau Karin Leißing ein gutes Bundesliga-Debüt bescheinigte.

Herren kassieren in Wuppertal ihre erste Saisonniederlage

Ebenfalls ohne Punkte blieben die Herren des TuS Nord. Beim RSC Cronenberg unterlag die Mannschaft von Trainer Robbie van Dooren mit 1:5 (1:3). Mit Tobias Paczia sowie den Kutscha-Brüdern Jan und Daniel fehlten gleich drei Stammkräfte. Bereits in der zweiten Minute geriet der TuS in Rückstand. Auf das 0:2 fand Jonas Pink mit seinem dritten Saisontreffer (17.) eine schnelle Antwort, mehr sollte den Gästen offensiv aber nicht mehr gelingen. Kurz nach der Pause sorgten die Cronenberger mit dem vierten Treffer für die Entscheidung.