Rollhockey: Kein Erfolgserlebnis für den TuS Nord​

Rollhockey : Kein Erfolgserlebnis für den TuS Nord

Herren unterliegen im Europapokal mit 2:7, Damen verlieren gegen Cronenberg.

Wieder einmal ist das Europa-Abenteuer des TuS Nord nach nur einer Runde im World Skate Europe Cup zu Ende gegangen. Überraschend kam das freilich nicht mehr, schließlich hatte der Rollhockey-Bundesligist bereits das Hinspiel in eigener Halle gegen den spanischen Vertreter Girona HC im Oktober deutlich mit 0:7 verloren. Im Rückspiel am Samstag fiel das Resultat etwas erträglicher aus - beim 2:7 (0:4) gelangen den Unterrathern immerhin zwei Treffer. An einer Sensation schnupperte das Team von Trainer Robbie van Dooren jedoch zu keiner Zeit.

„Also die Tour an sich war richtig cool. Das Spiel war eher mäßig. Man hat am Anfang wieder gemerkt, dass wir noch im Bundesliga-Rhythmus waren. Da ging es wieder alles ein bisschen zu schnell für uns“, sagte Tobiaa Paczia, der in der zweiten Hälfte an der Lippe genäht werden musste, nachdem er einen Schläger ins Gesicht bekam. Girona ging nach fünf Minuten in Führung und baute diese bis zur Pause kontinuierlich auf 4:0 aus. „In der zweiten Halbzeit kamen wir dann besser ins Spiel und hatten auch ein paar richtig gute Chancen“, sagte Paczia. Zwei davon nutzte Tarek Abdalla zu den beiden Düsseldorfer Treffern.

Damen unterliegen nach 2:0-Führung mit 2:4

Den Bundesliga-Alltag erlebten die Damen des TuS Nord am Sonntagnachmittag. Gegen den RSC Cronenberg erwischte die Mannschaft um Spielführerin Jenny Delgado einen guten Start. Lena Mayer hatte für das 1:0 gesorgt, Delgado im Nachschuss an einen vergebenen Penalty auf 2:0 gestellt. Doch wie so oft in dieser Saison lief nach der Pause bei der Mannschaft von Trainer Alex Leon nicht mehr viel zusammen. Am Ende drehte der RSC das Spiel und setzte sich mit 4:2 durch.

„Wir waren lange am Drücker und haben ziemlich gut gespielt. In der zweiten Halbzeit war es einfach Pech zum Ende hin. Wir hätten den Sack nach dem 2:0 zu machen sollen, wurden dann aber leider für kleine Fehler bestraft“, erklärte Delgado.

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