Rollhockey-Europapokal: TuS Nord zahlt beim 0:7 gegen Girona Lehrgeld​

Rollhockey : Der TuS Nord zahlt beim 0:7 gegen Girona Lehrgeld

Trotzdem nehmen die Unterrather aus diesem Spiel auf internationaler Ebene eine ganze Menge mit.

Frei nach dem Motto „Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen“ war der TuS Nord in sein Heimspiel im World Skate Europe Cup gegen den spanischen Vertreter Girona HC gegangen. Solche Europapokal-Abende haben immer ein besonderes Flair. Von den äußeren Rahmenbedingungen bis zum Sportlichen. Schließlich gibt es nicht alle Tage die Möglichkeit für einen Rollhockey-Bundesligisten, sich mit Profimannschaften aus anderen Ländern des Kontinents zu messen. Überraschend war es letztlich dann aber nicht, dass das Kräfteverhältnis deutlich zugunsten der Gäste ausfiel. Am Ende der 50 Spielminuten hieß es 0:7 (0:3) aus Sicht der Düsseldorfer.

„In der ersten Hälfte haben wir eigentlich ziemlich gut mit dem Tempo und dem körperlich harten Spiel der Spanier mitgehalten“, sagte André Beckmann. „Hätten wir vor dem ersten Gegentor besser geklärt oder vielleicht eine unserer Chancen verwerten können, wäre es vielleicht länger spannend geblieben.“

Weil das aber nicht der Fall war, blieb es in einer robust geführten Begegnung auf der linken Seite der Anzeigetafel bis zum Ende bei der Null und bei der Erkenntnis für den TuS Nord, dass das Rückspiel am 16.  November in Spanien nicht viel mehr als ein Betriebsausflug auf hohem Niveau werden wird. „In der zweiten Hälfte hat man gemerkt, wie unsere Kräfte schwanden. Dann haben sich in der Abwehr auch Fehler eingeschlichen. Trotzdem hat dieses Duell viel Spaß gemacht“, erklärt Beckmann, dessen Team auch viel Positives für die kommenden Aufgaben in der Bundesliga mitnimmt, in der es Anfang November mit einem Auswärtsspiel in Walsum weitergeht. „Wir haben gesehen, woran wir weiterhin arbeiten müssen. Positiv waren in jedem Fall unser Kampf- und Teamgeist. Den hat jeder im Team von Anfang bis Ende gezeigt. Immerhin ein Tor hätten wir deshalb schon verdient gehabt.“ Vielleicht gelingt das dem TuS Nord im Rückspiel noch.

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