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Rollhockey-Bundesliga: TuS Nord-Teams spielen gegen RESG Walsum

Rollhockey-Bundesliga : TuS Nord: Ein Spieltag, zwei Derbys, völlig unterschiedliche Vorzeichen

Bei den Herren ist das Duell mit der RESG Walsum ein Topspiel, die Damen sind einmal mehr in der Rolle des Außenseiters.

Tagelang war die Rollsporthalle an der Eckenerstraße gesperrt. Grund waren die Karnevalsveranstaltungen der Unterrather Funken auf dem Gelände des TuS Nord. Nun ist die närrische Zeit vorbei, die Halle wieder frei und ein doppelter Derby-Spieltag steht vor der Tür. Am Samstag treffen sowohl die Herren (16 Uhr) als auch die Damen (18.30 Uhr) in der Rollhockey-Bundesliga auf die RESG Walsum.

Doch die Vorzeichen könnten nicht unterschiedlicher sein. Während auf die von Robbie van Dooren trainierten Herren im Duell Tabellendritter gegen -zweiter ein echtes Spitzenspiel wartet, nehmen die Damen um Spielertrainerin Jenny Delgado die Außenseiterrolle ein — auch wenn Walsum in der Tabelle nur einen Rang vor den Grün-Weißen steht. „Wir freuen uns alle auf dieses Derby“, sagt Delgado, die trotz 14 Punkten Differenz zwischen beiden Teams erklärt: „Wenn wir unser Bestes abrufen können, ist es eine machbare Aufgabe.“

André Beckmann erwartet ein physisch geführtes Spiel

Nicht weniger als eine Top-Leistung werden auch die Herren benötigen. Beide Mannschaften standen sich erst vor 14 Tagen gegenüber. Im Wiederholungsspiel behielt der TuS beim 2:1 in Duisburg die Oberhand. „Ich gehe von einem schwierigen und mit Sicherheit sehr körperlich geführten Spiel aus“, sagt André Beckmann. „Walsum wird sich mit aller Kraft für die Niederlage aus dem Nachholspiel revanchieren wollen und gleichzeitig ist es das direkte Duell um die Position des Tabellenzweiten.“

Hinter Spitzenreiter Herringen tobt ein regelrechter Kampf um die drei weiteren Tickets für das Play-off-Halbfinale. Nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Partien haben sich die Unterrather eine gute Ausgangsposition verschafft. Doch zwischen den Walsumern auf Rang zwei und den siebtplatzierten Darmstädtern liegen vier Wochen vor dem Ende der Hauptrunde gerade einmal sechs Punkte. Nicht zuletzt deshalb will der TuS am Samstag den nächsten Derbysieg folgen lassen.