Rochusclub steht dicht vor dem Klassenverbleib

Rochusclub steht dicht vor dem Klassenverbleib

Das 5:1 in Neuss ist der dritte Saisonsieg im vierten Spiel. Nach der Rechnung des Teamchefs fehlt jetzt nur noch ein Punkt.

Es scheint eine entspannte zweite Saisonhälfte auf den Düsseldorfer Rochusclub zu warten. Der Tennis-Bundesligist hat nach dem vierten Spieltag bereits sechs Punkte auf der Habenseite und steht damit bereits dicht vor dem angepeilten Ziel Klassenerhalt. Dass nach der Rechnung von Teamchef Detlev Irmler nur noch ein Punkt aus den verbleibenden fünf Partien nötig ist, machte der Derbysieg gestern beim TC Blau-Weiss Neuss möglich. Mit 5:1 setzten sich die Düsseldorfer durch und sprangen auf den dritten Tabellenplatz.

„Das war wieder ein ungewöhnlicher Tag“, sagte Irmler, dem die Neusser hinterher „fast ein bisschen leid taten.“ Doch seine Spieler fanden in den entscheidenden Situationen der einzelnen Matches immer die richtige Antwort. So wie Mats Moraing. „Der war anfangs neben der Kappe, verliert den ersten Satz mit 1:6. Dann hat er sich gefangen. Ein guter Spieler ist der, der gewinnt, auch wenn er schlecht spielt“, erklärte der Rochusclub-Teamchef nach Moraings Erfolg im Champions-Tie-Break über Uladzimir Ignatik aus Weißrussland.

Der „Bonuspunkt“ in den Einzeln kam von Doppelspezialist Hans Podlipnik-Castillo, Der Chilene setzte sich überraschend gegen Adrian Ungur (Rumänien) durch. Da auch Lukas Rosol eine solide Vorstellung gab, führte der Rochusclub vor den beiden Doppeln mit 3:1. „Für Hans hat es mich sehr gefreut. Eigentlich habe ich ihn als Doppelspieler verpflichtet. Heute musste er im Einzel ran und das hat er sehr diszipliniert bestritten“, sagte Irmler.

Im Doppel sorgten Matwe Middelkoop und Sander Arends für den entscheidenden vierten Punkt. Doch auch Rosol/Podlipnik-Castillo behielten die Oberhand und stellten zum Ende auf 5:1 für die Gäste. „Die Tür ist jetzt weit offen, um die Klasse zu halten. Mehr wird auch aus Budget-Gründen nicht möglich sein. Aber den einen Punkt holen wir noch“, versprach der Teamchef.

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