Wichtige Spiele im Kampf um den Klassenerhalt

2. Handball Bundesliga: Die Vikings hoffen auf einen Befreiungsschlag

Das Team um Trainer Jörg Bohrmann spielt am Wochenende gegen zwei direkte Konkurrenten. Doch die letzten Ergebnisse nähren nicht unbedingt die Hoffnung, dass es den großen Befreiungsschlag landen kann.

Die jüngsten Ergebnisse nähren die Hoffnung nicht unbedingt, dass der HC Rhein Vikings an diesem Wochenende in der 2. Handball-Bundesliga den großen Befreiungsschlag landen kann. Am Freitag heißt der Gegner Rimpar Wölfe. Ab 19 Uhr wird das erste der beiden „Schicksalsspiele“ innerhalb von 48 Stunden gegen den Tabellen-16. im Castello angepfiffen. Der Tabellen-Letzte aus Düsseldorf muss gewinnen, um den Anschluss zu wahren und mit einer halbwegs guten Stimmung am Sonntag beim Tabellen-Vorletzten Elbflorenz Dresden anzutreten.

„Beide Spiele sind richtungsweisend. Wir haben die Chance, die rote Laterne schnell wieder abzugeben“, sagt Trainer Jörg Bohrmann. „Unsere Fans haben es verdient, dass wir bereits am Freitag einen Sieg schaffen. Dafür müssen wir uns extrem steigern.“ Nach der letzten Partie seien er und seine Mannschaft „sehr angeknackst“ gewesen, weil deutlich mehr als die klare 17:28-Niederlage in Dessau erwartet worden war. „Es geht jetzt nicht mehr um Wiedergutmachung oder irgendwelche Phrasen. Wir müssen punkten“, sagt der Vikings-Trainer.

Auf den üblichen freien Tag wurde unter der Woche verzichtet, und der Trainer attestierte seiner Mannschaft, dass sie wirklich hervorragend arbeitet. „Die Spieler verhalten sich in dieser schwierigen Situation hochprofessionell“, sagte Bohrmann. Von Unruhe oder Missstimmung sei nichts zu spüren.

Ob die Mannschaft mit dem erhöhten Druck umgehen kann, wird sich gegen Wölfe am Freitag zeigen. Vor allem die Vielzahl an Fehlern muss vermieden werden. Das Team aus der Nähe von Würzburg verlor erst letzte Woche knapp ihr Auswärtsspiel beim nächsten Vikings-Gegner HC Elbflorenz Dresden. Diesmal darf es keine Ausreden und vor allem keine schwachen fünf Minuten geben, wie in der Schlussphase jeweils gegen Essen und Ferndorf.

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