Vikings erwarten in der 2. Handball-Bundesliga Lübeck-Schwartau

2. Handball-Bundesliga : Junge Vikings empfangen Lübeck-Schwartau

Der verjüngte Tabellenletzte hofft, dem Achten der 2. Liga einen guten Kampf liefern zu können.

Jörg Bohrmann durfte mit der Entwicklung seiner verjüngten Mannschaft zuletzt durchaus zufrieden sein. Die Rhein Vikings spielten mit Leidenschaft und kämpften trotz spielerischer Unterlegenheit bis zum Ende um jeden Meter. Das möchte der Trainer des Tabellenletzten der 2. Handball-Bundesliga auch am Freitagabend (20 Uhr) sehen, wenn seine Mannschaft den VfL Lübeck-Schwartau im Castello empfängt. Im Duell mit dem Tabellenachten wollen die Gastgeber ihren positiven Leistungstrend fortsetzen, die jungen Wikinger sollen sich in der 2. Handball-Bundesliga weiterentwickeln.

„Ich sehe eine Entwicklung bei den Spielern. Wir spielen keinen schlechten Handball, verpassen aber in den wichtigen Momenten die richtigen Entscheidungen. Wir sind in Hamburg nach zwei Rückständen wieder zurückgekommen und haben uns immer wieder aufgerafft. Erst gegen Ende haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“, sagt Bohrmann, der auch in der neuen Saison das Sagen auf der Bank haben wird, und lobt damit die Moral seiner Truppe.

Der VfL Lübeck-Schwartau gewann das Hinspiel mit 24:19. In der Tabelle belegt man Platz 8 mit 27:19-Punkten und hat sowohl mit dem Abstiegs- als auch dem Aufstiegskampf nichts zu tun. Die vergangenen beiden Partien gewann der VfL beim Dessau-Roßlauer HV (28:24) und gegen die DJK Rimpar Wölfe (26:19). In Düsseldorf soll die Serie ausgebaut und der dritte Sieg in Folge eingefahren werden. „Wir wollen die guten Leistungen aus den vergangenen Spielen mitnehmen und uns noch einmal steigern. Ich hoffe, dass die Mannschaft sich für die harte Arbeit belohnt und wir die Entwicklung weiter fortführen“, umschreibt der Vikings-Trainer das Ziel seines Teams.

Passend zum Karneval haben sich die Vikings noch eine besondere Ticketaktion einfallen lassen: Wer kostümiert zum Spiel kommt, erhält eine zweite Karte zum Preis von nur fünf Euro.

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