Sviridenko jetzt auch Nationalcoach

Für den Trainer hat die HSG aber Vorrang.

Düsseldorf. Die Doppelbelastung als Trainer von Handball-Zweitligist HSG Düsseldorf und als weißrussischer Nationalcoach macht Georgi Sviridenko nichts aus. "Die funktioniert", sagt Sviridenko, "aber die HSG hat Vorrang." Beim Vier-Nationen-Turnier in Minsk mit den Nationalmannschaften von Russland, Georgien, Litauen und Weißrussland war der 45-Jährige erstmals als Chefcoach im Einsatz.

Sein Vorgänger Spartak Mironovich verfolgte das Turnier von der Ehrentribüne aus. In den nächsten Tagen will der weißrussische Verband Sviridenko offiziell als Nachfolger vorstellen. Und Sviridenko feierte mit der weißrussischen Nationalmannschaft einen Einstand nach Maß. Zuerst besiegten seine Schützlinge Georgien mit 32:25. Litauen unterlag im zweiten Halbfinale Russland mit 32:34.

Weißrussland besiegte im Endspiel Russland mit 27:25. Litauen trat ohne HSG-Spielmacher Valdas Novickis an. Bei Weißrussland fehlte HSG-Zugang Andrej Kurchev. "Andrej haben wir freigestellt, damit er bei seiner Frau in Düsseldorf sein kann, sie ist schwanger und erwartet in den nächsten Tagen Nachwuchs", so Georgi Sviridenko.

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