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Starke HSG wird ihrer Favoriten-Rolle gerecht

Starke HSG wird ihrer Favoriten-Rolle gerecht

Das Team von Georgi Sviridenko besiegt den Außenseiter aus Obernburg sicher mit 38:23.

Düsseldorf. So stellt man sich den Auftritt eines Favoriten vor: Selbstbewusst, dominierend und nie einen Zweifel an der eigenen Stärke aufkommen lassend. Die Handballer der HSG Düsseldorf wurden dieser Rolle gestern gegen den Tabellensechsten der 2. Liga auch über 60 Minuten gerecht. 38:23 bezwang das Team von Trainer Georgi Sviridenko Tuspo Obernburg - auch in der Höhe verdient.

"Mit diesem Ergebnis ist der Spielverlauf korrekt wiedergegeben", musste Gäste-Trainer Thorsten Schmid zugeben. Sein Gegenüber suchte trotz der 15 Tore Vorsprung nach Schwächen und hält seine Mannschaft damit offenbar auf Betriebstemperatur. "Wir haben uns sehr gut auf dieses Spiel und den Gegner vorbereitet. Man kann zwar zufrieden sein, aber ein paar Kleinigkeiten im Angriff müssen verbessert werden", so Sviridenko.

Bereits nach sechs Minuten war die Partie vorentschieden, als es 6:1 stand. Während bei der HSG alles passte, Torhüter Almantas Savonis, wie später auch Matthias Puhle, den Gästen ein ums andere Mal den Nerv zog, trafen Berblinger, Sulc, Runge & Co. wie sie wollten. "Danach hat mein Team das Kämpfen eingestellt" beschwerte sich der Tuspo-Trainer. Philipp Pöter erklärte, warum bei der HSG dennoch die "innere Spannung" nicht nachließ. "Wir hatten heute viel Spaß am Spiel und den passenden Ehrgeiz", so der Rückraumspieler der HSG, der wie alle anderen Feldspieler des Gastgebers mindestens einmal traf.

Robert Runge freute sich, dass im Angriff die Flügelspieler mehr gesucht wurden. "Allerdings hatten wir den Gegner auch wesentlich stärker erwartet", meinte der Linksaußen, der mit seinem Team nach der klaren Führung zur Pause weiter aggressiv zur Sache ging. "Nach der Pause kam die zweite Reihe, und die Jungs haben ihre Sache auch sehr gut gemacht", sagte Runge.