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Qurinus Cup: Ein Sprungbrett für die Profis von morgen

Qurinus Cup: Ein Sprungbrett für die Profis von morgen

Zum 25. Mal findet an Pfingsten der Quirinus Cup statt. HSG Düsseldorf hilft bei der Ausrichtung.

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p class="text"><strong>Düsseldorf. Handball-Weltmeister Florian Kehrmann spielte hier einst erstmals vor einem richtig großen Publikum. Bundesliga-Profi Philipp Pöter stand mit der Düsseldorfer A-Jugend noch vor zwei Jahren im Finale gegen das slowenische Top-Team RK Celje - und verlor. Große Namen bei einem großen Turnier. Der Quirinus Cup in Neuss ist mit 180 Mannschaften aus 15 Nationen nicht nur das größte Jugendhandball-Turnier in Europa, sondern für viele Talente immer auch ein Sprungbrett, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Für den Neusser HV als Ausrichter hat die Organisation für die Spiele an Pfingsten längst Ausmaße angenommen, die alleine nicht mehr zu schultern wären. Daher springen befreundete Vereine zur Seite - wie auch die HSG Düsseldorf, denn in den Sporthallen an der Rückert- und der Graf-Recke-Straße werden ebenfalls Spiele der Vor- und Zwischenrunde ausgetragen.

Der Quirinus Cup wird in diesem Jahr bereits zum 25. Mal ausgetragen. In den ewigen Siegerlisten taucht die HSG Düsseldorf in den vergangenen Jahren zwar allenfalls bei der D-Jugend auf (2004 und 2005), eine gute Rolle hat die eine oder andere Junioren-Mannschaft des Bundesligisten aber eigentlich immer gespielt.

In diesem Jahr baut Jugendtrainer Benny Daser vor allem auf die männliche C-Jugend, die sich vor kurzem den Westdeutschen Meistertitel sichern konnte, auch die D-Jugend sei nicht chancenlos. "Für die Jugendlichen ist das Erreichen der Finalrunde am Sonntag eine ganz große Sache. Dafür legen sich alle mächtig ins Zeug", sagt Daser.

Und dazu gehört eine Menge Organisation. Rund 2500 junge Sportler müssen an den Pfingsttagen in und um Neuss untergebracht werden. "Gerade die Top-Mannschaften aus Osteuropa wollen ihre Ruhe haben und sich ganz auf Handball konzentrieren", erzählt der Vorsitzende des Neusser HV, Holger Trappen. Für andere wiederum ist das Drumherum wichtiger. "Man knüpft hier viele Freundschaften, auch Sprachprobleme werden schnell überwunden", sagt Felicia Idelberger, Jugendspielerin des Neusser Vereins.

Halle Graf-Recke-Straße Vorrunde weibliche C-, B- und A-Jugend (Freitag 17 bis 21.30 Uhr und Samstag 8.30 bis 21.30 Uhr)

Halle Rückertstraße Vorrunde der weiblichen C-Jugend sowie der männlichen C- und B-Jugend (Zeiten wie oben); außerdem: Zwischenrunde am Sonntag 8.30 bis 13.30 Uhr