Noch steht nicht fest, wie es mit den Vikings weitergehen wird

Handball 2. Liga : Vikings: Profi- und Jugendbereich wird getrennt

Noch herrscht darüber keine Einigkeit, ob die Spielgemeinschaft erhalten bleibt.

Trotz des Ausstieges der Sportstadt Düsseldorf als Geldgeber basteln die Verantwortlichen des HC Rhein Vikings weiter an der Zukunft des Handballprojekts. Geschäftsführer Daniel Pankofer stand den Eltern und den Nachwuchsspielern der beiden Stammvereine Neusser HV und ART Düsseldorf nun im Rahmen eines Infoabends im Castello Rede und Antwort.

Auch wenn es noch einen bis 2020 gültigen Vertrag für die Handballspielgemeinschaft zwischen dem ART und dem NHV gibt, möchte der Vorstand der Düsseldorfer die Handball Spielgemeinschaft (HSG) verlassen und mit einer B- und C-Jugend unter Leitung von Benny Daser an den Start gehen. Ob dieser Schritt dem Wunsch der Mitglieder entspricht, darf bezweifelt werden.

Mögliche Insolvenz würde den Jugendbereich nicht betreffen

Ganz egal, ob die HSG mit oder ohne den ART fortgesetzt wird, soll ein weiterer Verein mit Sitz in Düsseldorf gegründet werden. „Wir wollen den Profihandball klar vom Jugendhandball trennen, auch aus Haftungsgründen“, berichtet Daniel Pankofer, der sich klar für den Verbleib des ART in der Handballspielgemeinschaft ausspricht. „Das Projekt ist gerade erst im zweiten Jahr. Wir wollen hier nachhaltig arbeiten und so etwas braucht Zeit. Es geht darum, den vielen Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu geben. Sie wollen einfach Handball spielen. Ich verbinde die Vikings nicht nur mit Düsseldorf und Neuss, es ist ein Projekt für die ganze Region.“

Klar ist, dass bei einem möglichen Abstieg, die 1. Mannschaft der Vikings vor einer Rückkehr nach Neuss steht. Die Planungen für eine mögliche Spielzeit in der 3. Liga laufen auf Hochtouren, Jörg Bohrmann soll weiterhin Coach bleiben. Ob es in der laufenden Saison noch weitere Abgänge gibt, ist derzeit offen. Aufgrund der finanziellen Situation kann Daniel Pankofer für die Spielbetriebs-GmbH der Profis eine Insolvenz auch nicht gänzlich ausschließen, gesichert ist dagegen aber der Jugendbereich.

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