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Mit Kampfkraft und Teamgeist zum neunten Sieg in Serie

Mit Kampfkraft und Teamgeist zum neunten Sieg in Serie

HSG Düsseldorf gewinnt zum Jahresabschluss beim EHV Aue.

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p class="text"><strong>Düsseldorf. Almantas Savonis feuerte am Spielfeldrand seine Mannschaftskameraden an. Der 37-Jährige war Motivator und Antreiber zugleich. Obwohl er nur bei zwei Siebenmetern eingewechselt wurde, steht gerade dieses Verhalten für den Teamgeist bei der HSG Düsseldorf. Am Ende stand für den Tabellenzweiten der 2. Handball-Bundesliga ein 39:30(20:13)-Erfolg beim EHV Aue. Mit dem neunten Sieg in Serie beendete das Team von Georgi Sviridenko das Handball-Jahr erfolgreich. Erst am 3. Februar geht es weiter, die Liga pausiert wegen der Handball-Europameisterschaft. Dann kommt es allerdings gleich zum Topspiel der Rückrunde, wenn Düsseldorf den Spitzenreiter Bayer Dormagen empfängt.

Der HSG-Trainer lächelte nach dem erneuten Triumph verschmitzt. "Ich habe die Mannschaft noch mit Kleinigkeiten motiviert, wie zwei freie Tage zusätzlich. Von Beginn hat man gemerkt, dass die Spieler unbedingt beide Punkte mitnehmen wollten", sagte Sviridenko, der seine Schützlinge am 9. Januar zum ersten Training bittet. Nicht dabei sind dann die Nationalspieler Frantisek Sulc, der mit der Slowakei bei der EM in Norwegen spielen wird, und Patrick Fölser, der mit Österreich die Qualifikationsspiele für die WM 2009 in Kroatien bestreitet.

Gegen Aue ließ die HSG von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer die Partie als Sieger beenden würde. Vor 1400 Zuschauern in der Erzgebirgshalle in Lößnitz lag Düsseldorf ständig in Führung (8:4/17:12/27:17/32:25). Im Angriff überragten die Außen Robert Runge und Frank Berblinger, im Rückraum kam Frantisek Sulc auf acht Tore. Ein Rückhalt war dabei Matthias Puhle im Tor mit 19Paraden.

HSG-Präsident Erwin Schierle, der auch Sponsor des EHV Aue ist, verfolgte die Partie vor Ort mit. "Das Spiel haben wir sicherlich auch in der Abwehr gewonnen. Wir haben eine tolle Mannschaftsleistung geboten und einen souveränen Sieg eingefahren", sagte Schierle, der mit Ehefrau Roswitha und Tochter Janine extra zum Spiel eingeflogen worden war. Ihm wurde auf der Pressekonferenz übrigens ein Räuchermännchen als Glücksbringer geschenkt. Wie schon 2004 an gleicher Stelle in der 2.Bundesliga. Damals stieg die HSG Düsseldorf bekanntlich in die 1. Bundesliga auf.