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HSG beweist Teamgeist und Geschlossenheit

HSG beweist Teamgeist und Geschlossenheit

Jetzt muss am Mittwoch nur noch ein Erfolg gegen Concordia Delitzsch herausspringen. Dem Trainer stehen alle Spieler zur Verfügung.

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p class="text">Düsseldorf. Die Niederlage in Dormagen ist verarbeitet, so schlimm sie die HSG Düsseldorf auch getroffen haben mag. "Das Spiel gegen eine Mannschaft dieser Güteklasse kam für uns einfach zu früh", erklärte Manager Frank Flatten, der von der Stärke seiner Mannschaft vollkommen überzeugt ist. Es wird in jedem Moment deutlich, dass ein ganz anderer Geist in der Mannschaft herrscht als im vergangenen Jahr." Und das müssen die Spieler des Handball-Zweitligisten morgen beweisen, wenn im Nachholspiel mit dem 1. SV Concordia Delitzsch der vierte Gegner der noch jungen Zweitliga-Saison (20 Uhr in der Halle Reisholz) empfangen wird.Im Training geht es sehr munter zu, die nötige Aggressivität ist ebenfalls zu spüren. "Wir sind in Dormagen nicht mit 100 Prozent ins Spiel gegangen", gibt Georgi Sviridenko zu. "Ich denke, dass das nicht wieder vorkommt." In Delitzsch erwartet der HSG-Trainer eine kampfstarke Mannschaft, "wie alle aus dem Osten". Vor allem in der Abwehr hat der derzeitige Tabellenzwölfte (2:2 Punkte) seine Stärken. "Das Defensiv-Verhalten ist sehr variabel und teilweise unberechenbar", erklärt Sviridenko. "Leicht wird es allerdings nicht."

Die Führungsspieler tragen nun wieder mehr Verantwortung

Dem Trainer stehen am Mittwoch alle Spieler zur Verfügung. Auch die zur Junioren-Nationalmannschaft geladenen Florian von Gruchalla und Markus Neukirchen stießen gestern Abend wieder zum Team, das fortan vor allem von den Qualitäten der Führungsspieler profitieren soll. "Auch das ist ein klares Zeichen dafür, dass wir es hier mit einer verschworenen Gemeinschaft zu tun haben", so der Manager. Denn jetzt kommen beispielsweise von Max Ramota klare Hinweise, die von den jüngeren Akteuren auch umgesetzt werden." Das sei in der vergangenen Saison nicht unbedingt so gewesen sein, meint der Manager, der jetzt eindeutig mehr Spaß bei seiner Arbeit hat. "Aber wir müssen uns natürlich am Erfolg messen lassen. Alles andere zählt später nicht mehr", erklärt Flatten.

Pokalspiel

Überraschung: Für eine kleine Pokalsensation wollen die HSG-Handballer gegen die Berliner Füchse sorgen. Das Spiel findet am Dienstag, 30. Oktober, um 20 Uhr, in Reisholz statt. "Es ist die einzige Chance, bundesweit auf uns aufmerksam zu machen", so HSG-Manager Frank Flatten.