HSG bangt um Max Ramota

Der Abwehrchef hat eine Leistenzerrung und dazu Grippe.

<

p class="text">Düsseldorf. Max Ramota liegt derzeit flach, an Training ist nicht zu denken. "Die ganze Familie hat Grippe. Und mich haben sie angesteckt", sagt der Abwehrchef von Handball-Zweitligist HSG Düsseldorf. "Wie es momentan aussiegt, kann ich am Mittwoch nicht spielen. Außerdem habe ich noch eine Leistenzerrung." Das wäre für das Pokal-Viertelfinale am Mittwoch gegen Nordhorn (20.15 Uhr, Philipshalle) ein Rückschlag für das Team von Trainer Georgi Sviridenko, der auf einen Einsatz seines wichtigen Deckungsspielers hofft. Ramota rechnet zwar nicht damit, glaubt aber, dass die HSG auch ohne ihn nicht chancenlos ist. "Nordhorn ist ein Spitzenteam der Bundesliga, und wir sind Außenseiter. Trotzdem wollen wir unsere Chance nutzen." Der Bundesliga-Vierte unterlag am 16. Spieltag zwar mit 26:30 gegen den HSV Hamburg, aber auch Sviridenko weiß die Rolle seines Teams richtig einzuschätzen. "Wir haben zwei Erstligisten aus dem Rennen geworfen, und werden uns etwas gegen Nordhorn einfallen lassen, besonders im Bezug auf Holger Glandorf", sagt der weißrussische Trainer augenzwinkernd. Am Dienstag vor dem Abendtraining in der Philipshalle gibt es eine Videoanalyse der Nordhorner. "Diese Mannschaft ist durchweg gut besetzt. Maik Machulla, Piotr Przybecki und Holger Glandorf im Rückraum, Jan Filip und Goran Sprem auf Außen oder Rastko Stojkovic am Kreis sind schon Kracher. Dazu haben die Nordhorner starke Torhüter", weiß Sviridenko. Auch, dass Nordhorn mit einer 6:0-Deckung spielen wird.

Jens Sieberger sieht den neuen Teamgeist als Vorteil

"Wir müssen uns nicht verstecken. Die HSG ist als Team zusammengewachsen. Das kommt auch dadurch, dass wir jetzt enge Spiele gewinnen, was in der ersten Saisonhälfte nicht der Fall war", sagt Spielmacher Jens Sieberger. Um den Gästen aus der Grafschaft das Leben schwer zu machen, hofft der 32-Jährige auf eine große Kulisse in der Philipshalle. "Je mehr Zuschauer uns unterstützen, desto besser. Die Mannschaft würde dadurch einen zusätzlichen Schub erhalten. Wir freuen uns jedenfalls auf das Pokalspiel. Wir werden alles geben, schließlich ist der Final-Four in Hamburg nur noch einen Sieg entfernt. Und den wollen wir holen", so Sieberger.

WELTWEIT

Übertragung Das Spiel wird live von HBL.TV gesendet, die Partie kann im Internet unter www.hbl.tv und im PayTV über Satellit empfangen werden. Dazu auch live im rumänischen Fernsehsender "Sport.Ro", ebenso wie bei "Al Jazeera Sports", der u.a. im Irak, Iran, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Tunesien und Ägypten empfangen werden kann.