Handball: Mehr als zwei Niederlagen springen für die Vikings nicht raus

2. Liga Handball : Vikings verlieren auch das Kellerduell

Mehr als zwei Niederlagen am Doppelspieltag waren für das Bohrmann-Team nicht drin.

Zwei Unentschieden in den letzten drei Spielen ließen zarte Hoffnungen sprießen. Vielleicht ist sogar ein Sieg für den HC Rhein Vikings gegen den Vorletzten Elbflorenz aus Dresden machbar. Doch die Sachsen holten sich am Freitag mit dem Sieg im Derby gegen Aue Selbstvertrauen, während der Handball-Zweitligist aus Düsseldorf und Neuss bei den Rimpar Wölfen die erste Niederlage im April hinnehmen musste. Am Freitag zog sich das Bohrmann-Team in Würzburg mit dem 23:26 (11:11) aber achtbar aus der Affäre.

Bis zum 10:10-Zwischenstand  halten die Vikings sehr gut mit

Durch gute Angriffsleistungen vor allem durch Youngster David Juresic (Jahrgang 2002) und zunächst mit Christian Hoße hielten die Gastgeber im Castello bis zum 10:10 gut mit. Als sich aber der Routinier Hoße verletzt hatte, gab es keine richtige Führung für die Vikings-Talente auf dem Feld mehr. Schon zur Pause lagen die Gastgeber dann auch mit 14:17 zurück. Zu viele Ballverluste und technische Fehler machten den nun sehr konsequent spielen Gegner stark, der schnell auf 23:15 davonzog und das Spiele in dieser Phase endgültig entschied. Die Youngster kämpften unverdrossen, Nils Conrad, der Mikkel Moldrup im Tor der Platzherren abgelöst hatte, hielt, was er konnte, und es gab ein wenig Ergebniskosmetik.

Am Ende waren die Gäste aber nicht mehr zu gefährden. Sie hielten den Gegner locker auf Abstand, auch weil die ungewohnte Abwehrformation der Vikings immer wieder Lücken aufwies und es den Dresdenern zu leicht machte.

Die Aussichten des Tabellenletzten weitere Punkte in der Liga zu sammeln, sind nach diesem Doppel-Wochenende sicherlich nicht größer geworden. Hoch anzurechnen ist dem Team aber, dass es sich bis zur letzten Sekunde in jedem Spiel wehrt und alles gibt.

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