Handball-Bundesliga: Von Gruchalla profitiert von Flensburgs Qualität

Handball-Bundesliga: Von Gruchalla profitiert von Flensburgs Qualität

Der Ex-Düsseldorfer Florian von Gruchalla stehtmit seinem neuen Verein SG Flensburg-Handewitt im Pokal-Finalturnier.

Düsseldorf. Fünf Jahre lang trug Florian von Gruchalla das Trikot der HSG Düsseldorf. Bereits mit 17 Jahren stand der heute 23-Jährige im Bundesligakader von Nils Lehmann. Heute, knapp sechseinhalb Jahre später, spielt der Rechtsaußen für einen der Topklubs der Handball-Bundesliga, die SG Flensburg-Handewitt.

Am Dienstag erreichte „Flo“ mit seinem neuen Club das Finalturnier im Pokal durch einen 24:20-Erfolg gegen die Rhein-Neckar Löwen. „Das ist einfach unglaublich, ich freue mich so, das alles mitzuerleben“, sagte von Gruchalla.

„Vor sechseinhalb Jahren habe ich damals gegen die Löwen mein Debüt gegeben, nun habe ich gegen denselben Klub das Final Four erreicht“, sagt der Rechtsaußen, der in Flensburg starke Konkurrenz auf seiner Position in Lasse Svan Hansen hat.

Florian von Gruchalla fühlt sich in Flensburg, wo er seit November spielt, pudelwohl. Unweit der Förde, hat er eine Wohnung bezogen, der isländische Nationalspieler Ólafur Gústafsson wohnt in seiner unmittelbaren Nachbarschaft.

„Ich freue mich hier auf jede Trainingseinheit, ich kann mich hier weiterentwickeln und profitiere von der Qualität des Teams“, berichtet von Gruchalla. „Die Heimspiele in der FlensArena mit den begeisterungsfähigen Fans im Rücken sind jedes Mal ein Erlebnis. Das ist jedes Mal Gänsehaut pur.“ Bis Saisonende hat der Rechtsaußen einen Vertrag in Flensburg, doch möchte er noch lange in Flensburg bleiben.

Nach seinem Abgang von der HSG Düsseldorf im Sommer 2011 begann für den 23-Jährigen eine richtige Pechphase. Beim DHC Rheinland erlebte er die Insolvenz des Clubs. Wenige Monate später meldete auch sein nächster Club in Schwerin Insolvenz an. „Das waren keine schönen Erfahrungen, aber den Spaß am Handballsport habe ich dadurch dennoch nicht verloren“, sagte von Gruchalla, der gegen Partizan Belgrad sogar sein Debüt in der Champions League gab.

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