Gegen Hüttenberg steht das vorletzte Heimspiel für die Vikings an​

Handball : Die Vikings kehren zu den Wurzeln zurück

Handball Heute steht gegen TV Hüttenberg das vorletzte Heimspiel im Castello an.

Die Rhein Vikings sind auf der Zielgerade ihrer Abschiedstour in der 2. Handball-Bundesliga angekommen. Das vor zwei Jahren groß inszenierte Projekt wurde weder von Sponsoren noch von den Fans angenommen. Heute (20 Uhr, Castello) empfangen die Neuss-Düsseldorfer Wikinger den TV Hüttenberg zum vorletzten Heimspiel in der Spielzeit 2018/2019.

Der TV Hüttenberg, der in den vergangenen Jahren zwischen der ersten und dritten Liga pendelte, könnte bei der Neuausrichtung für die Vikings ein Vorbild sein. „Aber auch Vereine wie TuSEM Essen oder der TuS Ferndorf. Man erkennt einfach eine Entwicklung“, erklärt Daniel Pankofer. „Wir sind ein Verein mit einem attraktiven Standort. Wir arbeiten professionell und wollen nun noch unseren Ruf verbessern, so dass wir für Spieler eine interessante Adresse sind.“

Hinter den Kulissen wird daran gearbeitet, dass sich zur Spielzeit 2019/2020 in der 3. Liga West die Spielstätte ändert. Die erste Mannschaft wird wieder im Neusser Hammfeld spielen und nicht mehr im  Castello, wo jüngst nur noch rund 200 Zuschauer begrüßt wurden. „Wir nehmen mit der Änderung der Spielstätte aber nicht Abschied aus Düsseldorf. Wir bekennen uns als Rhein Vikings weiterhin zur Region“, sagt Pankofer.

Der Geschäftsführer bastelt gemeinsam mit Jörg Bohrmann, der auch weiterhin Coach der 1. Herren-Mannschaft des HC Rhein Vikings bleibt, am neuen Kader. „Wir schauen uns viele Spieler an und führen auch viele Gespräche. Meist sind wir uns über die Spieler auch einig, aber das letzte Wort hat Jörg auf jeden Fall“, sagt Pankofer. „So wie es jetzt aussieht werden wir mit einer jungen Mannschaft an den Start gehen. Wir wollen uns in Liga 3 konsoldieren.“

Das junge Team hat in der 2. Liga noch ganz gut gehalten

Die Mannschaft hat sich unter Bohrmann positiv entwickelt. Vor allem der Abgang von Daniel Zwarg zum TV Aldekerk schmerzt sehr. „Wie gut sich einige Jungs entwickelt haben, shen wir Woche für Woche.“

Auch gegen den TV Hüttenberg, der aktuell Rang 10 belegt, wollen die Wikinger zeigen, dass ihre Formkurve weiter nach oben zeigt. Diese junge und hungrige Truppe hat sich gut in der 2. Handball-Bundesliga präsentiert.

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