Die Vikings rutschen nach der Niederlage in Großwallstadt weiter ab

Zweitliga-Handball : Neuer Trainer und Probleme in der Abwehr

Die Vikings verlieren am Feiertag gegen den bis dahin sieglosen TV Großwallstadt mit acht Toren Unterschied. Mit mehr als 30 Gegentoren, konnte die neue Ära kaum schlechter beginnen.

Viel schlechter konnte die neue Ära bei den Vikings kaum beginnen. Bei der 23:31-Niederlage am Feiertag bei dem bis dahin sieglosen TV Großwallstadt kassierten die Düsseldorfer Zweitliga-Handballer nicht nur zum zweiten Mal - und äußerst ungewöhnlich für diese Mannschaft - mehr als 30 Gegentore. Auch Jörg Bohrmann, der (Interims-)Nachfolger des beurlaubten Ceven Klatt, erkannte, dass die unterschiedlichen und die im Spielverlauf immer offensiver werdenden Deckungs-Systeme nicht funktionierten.

„Im Angriff war es schon erkennbar, dass wir die Außen mehr einsetzen wollten und Tempo gehen möchten. Das haben wir bislang in der Saison vermissen lassen“, sagte Bohrmann. „Aber auch dort haben wir zu viele Fehler gemacht und verwerfen freie Würfe zu einfach.“ Insofern sei die Niederlage aus seiner Sicht verständlich.

Ali Oelze und Ivan Milas waren völlig abgemeldet 

Die ansonsten treffsicheren Schützen aus dem Rückraum, Ivan Milas mit zwei Treffern und Ali Oelze mit einem einzigen erzielten Tor kamen überhaupt nicht ins Spiel. Nur bis zum 4:4 konnten die Gäste das Spiel beim Aufsteiger offen halten, weil über die Außen getroffen wurde (Hoße und Görgen). Nach dem Pausenstand von 15:11 für den TVG schafften es die Vikings zwar auf 14:16 heranzukommen. Aber eine Unzahl von technischen Fehlern und Unkonzentriertheiten verhinderte, dass die Gastgeber ernsthaft in Gefahr gerieten. Im Gegenteil, die Großwallstädter trafen zuverlässig und bauten den Vorsprung gegen die Vikings aus, die sich letztlich auch nicht mehr ernsthaft gegen die Niederlage wehrten.

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