Die HSG bleibt auf Erfolgskurs

Der Düsseldorfer Zweitligist übt mit dem 33:30-Sieg in Friesenheim Revanche.

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p class="text"><span style="font-weight: bold;">Düsseldorf. Fast fünf Monate ist es her, dass die schwarze Hinrunden-Serie der HSG Düsseldorf ihren zwischenzeitlichen Höhepunkt erreicht hatte. Gegner des Zweitligisten war damals die TSG Friesenheim, die souverän mit 36:32 bei den Düsseldorfer Handballern gesiegt hatte. Am Montag gelang dem Team von Trainer Georgi Sviridenko die Revanche für jene Niederlage, die seinerzeit der Wiederaufstiegseuphorie einen mächtigen Dämpfer versetzt hatte. Nach dem 33:30 in Friesenheim hält die HSG Kurs auf den Relegationsplatz zwei und liegt weiter drei Pluszähler vor Hauptkonkurrent TV Wilstätt.

Die HSG legte los wie Feuerwehr und zog bis auf 9:1 davon. Torhüter Almantas Savonis musste nach elf Minuten erstmals den Ball aus den Maschen holen, hatte zuvor sieben Würfe pariert. Erst nach einer Auszeit fand Friesenheim ins Spiel - besser als Sviridenko lieb war. "Wir sind nicht sofort mit der offensiveren Deckung klar gekommen. Außerdem hat uns Nico Kibat vor Probleme gestellt", so der Weißrusse.

Auch in Hälfte zwei ließ sich die TSG nicht abschütteln und blieb auf Tuchfühlung. Nico Kibat verkürzte gar auf 23:24 (49.). Cleverness und die größere individuelle Klasse bescherten der HSG letztlich die nächsten beiden Auswärtspunkte. Marcel Wernicke erzielte die letzten beiden Treffer für das Team aus der Landeshauptstadt. In bester Trefferlaune präsentierte sich auch der Ex-Friesenheimer Frantisek Sulc, der erst am Samstag von einer Länderspielreise zurückgekehrt war. Sechsmal durfte der Slowake jubeln und war damit bester Feld-Torschütze auf HSG-Seite.