Handball 2. Liga : Vikings: Unruhe vor Kellerduell

Der Zweitligist trennt sich von Spieler Ivan Milas – nach nur acht Spielen.

Bei den Rhein Vikings mussten in den vergangenen Monaten zahlreiche Leute gehen. Geschäftsführer, Trainer, Spieler. Nun kommt ein weiterer hinzu: Ivan Milas, der erst im Sommer aus Dubai ins Rheinland gekommen war. Nach gerade mal acht Spielen und 22 Toren ist Schluss für den Kroaten beim Neuss-Düsseldorfer Handball-Zweitligisten.

„Ivan hat viel sportliches Potenzial und hätte ein wichtiger Spieler der Rhein Vikings in dieser Saison werden können. Wir können allerdings nur Spieler gebrauchen, die sich voll und ganz für unser Team und die Organisation einsetzen. Disziplinarisches Fehlverhalten ist für uns nicht akzeptabel“, begründet Geschäftsführer Daniel Pankofer die Entscheidung in einer Mitteilung — ohne näher darauf einzugehen, was sich Milas hat zuschulden kommen lassen.

Für den Rest des Teams geht am Samstag nach Dessau, wo am Sonntag (17 Uhr) das nächste Auswärtsspiel ansteht. Ein ungemein wichtiges, da die Vikings mit nur einem Sieg nach zehn Spielen auf dem vorletzten Platz stehen und es gegen einen direkten Kokurrenten geht: Dessau ist mit drei Siegen 16., ein Sieg ist für die Vikings fast schon Pflicht, wollen sie den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze nicht weiter wachsen lassen.

Zwar hat Dessau zuletzt zweimal zu Hause verloren, das würde die eigene Situation aber nicht verbessern, sagt Vikings-Trainer Jörg Borhmann: „Ich erwarte eine extrem engagierte und ambitionierte Leistung meiner Mannschaft.“

(red)