Auerbachs Rückkehr bleibt ohne Perspektive

Auerbachs Rückkehr bleibt ohne Perspektive

Alexander Auerbach hat eine unglückliche Zeit bei der HSG.

Düsseldorf. Alexander Auerbach ist bei der HSG Düsseldorf zurück: Gegen den SV Post Schwerin hat sich der Zweitliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison eindrucksvoll zurückgemeldet und stand nicht nur wegen seiner neun Tore im Mittelpunkt. „Man merkt schon, dass ein Einsatz über fast 60 Minuten eine ganz andere Belastung ist“, sagt der 23-Jährige. „Ich verspürte schon Muskelkater.“ Mit großen Hoffnungen war der gebürtige Köthener im Sommer 2011 nach Düsseldorf gekommen. „Aber die ersten Spiele liefen für mich schon nicht optimal, zudem fehlten uns als Mannschaft aufgrund der vielen Verletzungen während der Vorbereitung die Automatismen“, sagt Auerbach.

Gegen TuSEM Essen absolvierte der Allrounder vor knapp einem halben Jahr sein vorerst letztes Spiel für die HSG. Eine Schulterverletzung stoppte ihn. Sechs Monate musste er tatenlos zusehen, auch als der Verein Insolvenz anmeldete. „Hier habe ich zum ersten Mal erlebt, dass Gehälter nicht pünktlich gezahlt wurden. Ich habe mich über die Insolvenz sehr geärgert. Ich bin hierher gekommen und habe Dinge zugesagt bekommen, die schon nach vier, fünf Monaten nicht mehr einhalten wurden. Das kann einfach nicht sein.“ Am Samstagabend (19.30 Uhr, Halle am Stadtgarten) will Alexander Auerbach seine Leistung beim Gastspiel der HSG bei der HG Saarlouis bestätigen und sich für andere Klubs empfehlen. Bislang weiß der 23-Jährige noch nicht, wohin ihn sein Weg nach dem 2. Juni führt.

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