1. NRW
  2. Düsseldorf
  3. Lokalsport

Regeänderung: Für die G- bis E-Jugend soll der Spaß in kleineren Teams im Vordergrund stehen.

Jugendfußball : Neue Wege für die kleinsten Fußballer

Regeänderung Für die G- bis E-Jugend soll der Spaß in kleineren Teams im Vordergrund stehen.

Leuchtende Kinderaugen, Spaß am Fußball, persönliche Erfolgserlebnisse, dazu die Verbesserung der individuellen, spielerischen Fähigkeiten – all das sind die Ziele, die mit den neuen Spielformen in den Altersklassen von der U 6 bis zur U 11 verfolgt werden. Das Konzept des Deutschen Fußball-Bundes stellt zudem eine weitere gemeinsame Maßnahme dar, das Ausbildungs- und Talentfördersystem in Deutschland weiterzuentwickeln. Nach ersten Testläufen geht das Modell für G-, F- und E-Jugend in der Saison 2019/2020 in die nächste Stufe der Pilotphase.

Im Kern sehen die neuen Spielformen kleinere Mannschaftsgrößen auf kleineren Spielfeldern vor. So wird in der G-Jugend im 2 gegen 2 oder 3 gegen 3 auf vier Mini-Tore gespielt. In der F-Jugend wird ebenfalls das 3 gegen 3 empfohlen, ehe in der E-Jugend fest zum 5 gegen 5 und 7 gegen 7 mit Kleinfeldtoren und Torhütern übergegangen wird. Um den Leistungsdruck zu minimieren und die sportliche Entwicklung der Kinder stärker in den Vordergrund zu rücken, wird beim neuen Modell in den betreffenden Altersklassen keine Meisterschaftsrunde ausgetragen. Stattdessen sind Turniere mit mehreren Mannschaften und Spielfeldern vorgesehen. Die bisher gemachten Erfahrungen mit den im Test befindlichen Veränderungen sind sehr positiv.