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Düsseldorf: Rath darf sich auf die Zebras des MSV freuen

Düsseldorf : Rath darf sich auf die Zebras des MSV freuen

Duisburg muss aber das Erstrundenspiel noch gewinnen. TuRU trifft auf Viktoria Rheydt.

Düsseldorf. Sie wissen zwar noch nicht definitiv, auf wen sie in der zweiten Runde des Niederrheinpokals treffen. Dennoch sind die Landesliga-Fußballer des Rather SV schon davon überzeugt, am Dienstag das ganz große Los gezogen zu haben. Es müsste auch schon mit dem Teufel zugehen, wenn der MSV Duisburg als aktueller Tabellenführer der dritten Liga an diesem Freitag beim fünf Klassen tiefer angesiedelten A-Kreisligisten Post SV Solingen strauchelt. Den erwarteten Sieg des großen Favoriten in diesem Wettbewerb vorausgesetzt, ist der MSV der nächste Gegner des Rather SV.

„Meine Jungs sind sprachlos. Einige von ihnen haben vor wenigen Wochen selbst noch in der Kreisliga gespielt, und jetzt bekommen sie die Gelegenheit, sich mit Profis zu messen“, sagt Trainer Christian Schmitz, der selbst natürlich auch fest von einem Sieg des MSV in Solingen ausgeht. Auf Schmitz selbst dürfte im Vorfeld genauso viel (organisatorische) Arbeit zukommen wie auf seine Spieler während der mindestens 90 Spielminuten. Doch auch bei ihm überwiegt die Vorfreude auf einen Festtag. „Wenn wir ein wenig die Werbetrommel rühren und gemeinsam mit dem MSV in den kommenden Wochen weiter gute Leistungen bringen, können wir bestimmt 2000 Zuschauer anlocken“, glaubt Schmitz.

Etwas weniger euphorisch nahm man das Ergebnis der Auslosung beim A-Kreisligisten Sportfreunde Gerresheim zur Kenntnis, obwohl dieser mit dem Oberligisten KFC Uerdingen auch einen Traditionsclub zog. „Organisatorisch ist das ein Desaster. Wir dürfen nicht auf unserer Anlage spielen und zahlen bei einem Umzug in ein anderes Stadion noch Geld drauf“, sagt Abteilungsleiter Dominik Kraus. Dennoch wäre für ihn die Abgabe des Heimrechts nur „eine Lösung für den äußersten Notfall.“

Auf Revanchegelüste muss sich der SC West in seiner Zweitrundenpartie beim 1 .FC Kleve gefasst machen. Zuletzt trafen beide Teams am Ende der vorletzten Saison in der Relegation aufeinander. Damals legte West mit einem 4:0-Sieg den Grundstein für den Aufstieg in die Oberliga. Das vermeintlich leichteste Los erwischte die TuRU. Auch wenn es in der Liga aktuell nicht optimal läuft, ist die Elf von Frank Zilles beim A-Kreisligisten Viktoria Rheydt klar favorisiert. Die zweite Runde im Niederrheinpokal ist für den 20./21. September angesetzt.