Panther: Wieder Paderborn, wieder nur Vizemeister

Panther: Wieder Paderborn, wieder nur Vizemeister

Die U 19 verliert im Junior Bowl wie im Vorjahr gegen die Ostwestfalen. Beim 14:21 ist sie zu spät im Spiel.

Für die Spieler im U 19-Kader der Düsseldorf Panther war es ein Déjà-vu der bitteren Art. Wie im Vorjahr musste der Football-Nachwuchs am Ende des Play-off-Finals den Paderborn Dolphins gratulieren. 14:21 (0:0, 0:14, 7:7, 7:0) hieß es nach 48 Minuten aus Sicht der Mannschaft von Cheftrainer Allan Verbraeken, die damit den 16. Triumph bei der 21. Junior-Bowl-Teilnahme der Vereinsgeschichte verpasste.

„Ärgerlich ist einfach, dass wir unseren Rhythmus in der ersten Hälfte nicht gefunden haben“, sagte Verbraeken, der nach dem Endspiel in Stuttgart genauso enttäuscht war wie seine Spieler. „Die Jungs sind megatraurig, das ist doch klar. Vor allem die Spieler des älteren Jahrgangs. Für sie war das die letzte Chance im Junioren-Bereich auf einen Titel. Ich bin auch enttäuscht, aber das war mein fünftes Meisterschaftsspiel. Da ordnet man das Ganze schon anders ein.“

Im Duell der beiden besten Verteidigungsreihen der Saison blieb das erste Viertel ohne Punkte. Durch einen kurzen Lauf ihres Quarterbacks Luke Wentz knackten die Ostwestfalen zur Mitte des zweiten Abschnitts erstmals die bis dahin glänzend spielende Verteidigung der Panther und gingen mit 7:0 in Führung. Nach einem weiteren Touchdown der Dolphins — dieses Mal per Pass-Spielzug — gingen die Panther mit der Hypothek von 0:14 auf der Anzeigetafel in die Pause.

Erst zwei Minuten vor dem Ende des dritten Viertels erzielten die Düsseldorfer ihre ersten Punkte. Spielmacher Lucas Wevelsiep bediente Maurice Hahn. Mit dem zweiten Touchdown durch einen Lauf von Wevelsiep meldeten sich die Raubkatzen im vierten Abschnitt zurück. Doch am Ende brachte Paderborn den Vorsprung ins Ziel. „Es war mehr drin. Wir sind im dritten und vierten Viertel immer stärker geworden“, sagte Verbraeken, der die Saison der U19 aber nicht nur anhand des verlorenen Finals bewertet wissen will: „Das macht unser Jahr nicht kaputt. Wir haben zehn Spiele gewonnen, ein Unentschieden und eine Niederlage gehabt. Es war ein gutes Jahr.“