Football: Panther stehen vor schwerer Mission im hohen Norden

Football : Panther stehen vor schwerer Mission im hohen Norden

Die Düsseldorfer treten am Samstag in Kiel an. Im Hinspiel vor 14 Tagen hieß es am Ende 10:64. Nun soll es besser laufen.

Düsseldorf. Wie stark die Kiel Baltic Hurricanes sind, erfuhren die Footballer der Düsseldorf Panther bereits im Heimspiel vor zwei Wochen. Heute (16 Uhr, Hasseldieksdammer Weg) geht es in der German Football League (GFL) für die Raubkatzen zum Rückspiel in den hohen Norden. Nach der deutlichen 10:64-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen sind die Rollen klar verteilt.

„Die Kieler haben im ersten Spiel unseren Angriff zu jeder Zeit kontrolliert, angefangen an der Linie. Dies erstickte jegliche Angriffsbemühungen im Keim“, blickt Marc Ellgering zurück. Der Headcoach der Panther hat für das zweite Duell mit dem Tabellenzweiten der GFL Nord aber eine klare Vorstellung davon, was sein Team deutlich besser machen sollte: „Entscheidend wird sein, dass wir eine höhere Zahl der Mann-gegen-Mann-Duelle gewinnen.“

Ellgering hat Respekt vor dem Gegner, der zuletzt fünf Spiele in Folge gewinnen konnte und sich mit den Braunschweig Lions einen Kampf um die Spitzenposition vor den Play-offs liefert. „Ihre Defensive scheint die stärkste und am besten eingestellte der Liga zu sein“, sagt Ellgering. „In jedem Fall beherrschen sie mehr und komplexere Systeme in der Verteidigung als die anderen Teams mit vergleichbarer Qualität im Kader.“

Auch international haben die Hurricanes in dieser Saison geglänzt. Am vergangenen Wochenende verteidigten die Kieler mit einem 49:28 im Finale gegen die Allgäu Comets aus der GFL Süd erfolgreich ihren Titel der European Football League und dürften weiteres Selbstvertrauen getankt haben.

Die Panther warten inzwischen seit Ende April auf ein Erfolgserlebnis. Bei den Berliner Adlern geht es in drei Wochen gegen das bisher einzige Team, das die Raubkatzen bezwingen konnten. Dass der zweite Saisonsieg heute in Kiel eingefahren werden könnte, glauben beim Tabellenvorletzten aber wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten. Dann wohl doch eher in Berlin.