Panther starten mit Derby ins neue Spieljahr

Panther starten mit Derby ins neue Spieljahr

Zum Auftakt in der GFL 2 geht es nach Langenfeld. Das Saisonziel ist der Aufstieg.

Zum Auftakt ein Derbysieg. Und dann möglichst durchmarschieren — zurück in die oberste Spielklasse. Die Ziele der Düsseldorf Panther vor der Saison in der German Football League 2 sind klar. Doch gesprochen wird in dieser Woche eigentlich nur über jenes Auftaktspiel (morgen, 16 Uhr). „Dieses Duell hat immer eine besondere Brisanz. Wir werden mit der gebotenen Härte reingehen. Das gehört gegen Langenfeld dazu“, sagt Defense-Line-Spieler Pascal Hohenberg vor dem ersten Pflichtspiel bei den Longhorns. „Am liebsten würde ich alle Spiele in dieser Saison gewinnen. Dann würden wir nicht nur aufsteigen. Meine Letzte wäre dann auch eine perfekte Saison“, erklärt Hohenberg, der am Jahresende den Helm an den Nagel hängen möchte.

Nicht nur die Spieler fiebern dem Derby entgegen. „Die Spiele gegen die Longhorns sind immer was Besonderes. Die Langenfelder werden uns wieder unfassbar viel Herz entgegen werfen“, sagt Terence Amegatcher, der Sportliche Leiter der Panther. Seit rund sechs Wochen haben sich die Raubkatzen auf dem Trainingsplatz den Feinschliff geholt. Jedem Offense-Spieler stand derselbe Spieler der Defense auf der anderen des Balls gegenüber. Offense gegen Defense, jede Trainingseinheit. Immer wieder. Nun endlich darf und muss die Handbremse gelöst werden.

„In der Offensive lernen wir uns noch immer kennen, die Abläufe und Automatismen müssen sich noch finden. Langenfeld bietet für uns eine gute Gelegenheit, um zu zeigen, wie weit wir schon sind“, sagt Kyle Graves, der neue Quarterback der Panther. „Unser Angriff wird spektakulär sein. Ich bin davon überzeugt, dass wir viele Punkte erzielen und einige Big-Plays machen.“

Für den Kanadier sind die Panther die erste Station in Deutschland. Gleiches gilt für Runningback Michael Madkins, der gar zum ersten Mal seine Heimat USA verlassen hat. Mit den beiden Abwehrspielern Cameron Grad und Stephon Font-Toomer, die bereits 2017 für die Düsseldorfer aufliefen, stehen insgesamt vier Importspieler in den Reihen der Panther. „Andere Clubs haben deutlich mehr Amerikaner in ihren Teams. Aber das ist nicht der Weg, den wir eingeschlagen haben“, erklärt Vorstandsmitglied Michael Wevelsiep. „Unsere Importspieler werden uns aber in diesem Jahr natürlich trotzdem wieder sehr helfen.“

2017 verhinderten nur die starken Potsdam Royals den direkten Wiederaufstieg der Panther. Nun gelten die Raubkatzen bei vielen Experten als der Favorit — und das im Jubiläumsjahr, in dem der Verein 40 wird. „Die Berlin Adler sind als GFL-Absteiger sicherlich ein Mitfavorit. Aber die Elmshorn Fighting Pirates sollte man ebenso auf dem Zettel haben. Sie haben viel GFL-Erfahrung in ihrem Kader“, sagt Pascal Hohenberg. Das alles ist trotzdem erst einmal zweitrangig. Wichtig ist allen Panthern zunächst eines: der Derbysieg.

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