Ojstersek belegt Rang fünf in San Francisco

Ojstersek belegt Rang fünf in San Francisco

Die 24-Jährige ist nach dem 10 000-Meter-Lauf beim „Distance-Carnival“ mit ihrer Zeit allerdings nicht zufrieden.

Ihren ersten 10 000-Meter-Lauf beim „Distance-Carnival“ am Karfreitag in San Francisco (Kalifornien/USA) hatte sich die ART-Läuferin Svenja Ojstersek schon etwas schneller vorgestellt. Sie war zwar mit 35:21,56 Minuten und damit persönlicher Bestleistung um zehn Sekunden schneller als bei ihrem siebten Rang bei der DM im Vorjahr in Bautzen. Doch zur 35-Minuten-Grenze fehlten dann doch 21,56 Sekunden. Ojstersek belegte beim Rennen mit 65 Läuferinnen über die 25 Stadion-Runden Rang fünf. „Eigentlich hatte ich schon gehofft, schneller zu sein, doch manchmal klappt es halt nicht,“ schrieb die 24-Jährige auf ihrer Facebookseite, auf die sie auch ein Video gestellt hatte, das fast 7000 Beobachter gefunden hatte.

In den vergangenen Wochen war Svenja Ojstersek vornehmlich auf der Mittelstrecke bis 3000 Meter unterwegs gewesen. Dabei war sie so schnell, dass ihr Experten eine Zeit von weit unter 35 Minuten zugetraut hatten. Doch daraus wurde nichts. In knapp 14 Tagen wird die Master-Studentin der SMU-Universität in Dallas (Texas) erneut an den Start gehen.

Für Schmunzeln sorgte bei der TV-Übertragung die Aussprache ihres Familiennamens, mit dem die Amerikaner hörbare Schwierigkeiten haben. „Immer wieder muss ich auch raten, ob ich überhaupt gemeint bin“, sagte die ART-Athletin.

Derzeit sind nahezu alle Düsseldorfer Leichtathleten — zum Teil quer über ganz Süd-Europa verteilt — in ihren Trainingslagern zur Vorbereitung auf die Freiluft-Saison. Wegen des bisher schlechten Wetters in Düsseldorf hatte ART-Trainer Ralf Jaros beispielsweise ganz kurzfristig für seine jungen Top-Mehrkämpfer (u.a. Jaron Boateng, Annkathrin Hoven, Kaja Bins, Daniela Kreft) ein Trainingslager in Torrevieja in der Nähe von Alicante (Spanien) beim früheren Dreisprung-Bundestrainer Eckhard Hutt bezogen. Dort wird bis zu drei Mal am Tag trainiert. Und bei Gelegenheit auf den großen Erfahrungsschatz des 70-jährigen Eckhard Hutt zurückgegriffen.

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