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Düsseldorf: Oberliga Niederrhein: Im Westen gibt es schon etwas Neues

Düsseldorf : Oberliga Niederrhein: Im Westen gibt es schon etwas Neues

Der erste Zugang in Oberkassel ist fix. TuRU-Trainer Zilles ist auf Abschiedstournee.

Düsseldorf. Auch wenn rein rechnerisch immer noch nichts in Stein gemeißelt ist, kann der SC West mit den Planungen für eine weitere Saison in der Fußball-Oberliga beginnen. An den verbleibenden sieben Spieltagen (West hat darüber hinaus noch ein Nachholspiel gegen den Spitzenreiter KFC Uerdingen auszutragen) sollten sich die Oberkasseler ihren Zehn-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nicht mehr nehmen lassen. Entsprechend beschäftigt sich auch Trainer Marcus John bereits ausgiebig mit der nahen Zukunft.

Nachdem bereits einige Leistungsträger aus dem aktuellen Kader ihre Zusage für die neue Saison gegeben haben, steht nun mit Bünyamin Dogan auch der erste externe Zugang fest. Der 24-Jährige wechselt vom Landesligisten SSVG Heiligenhaus zum SC West. „Bünyamin hat uns im Training überzeugt, er ist variabel in Abwehr und Mittelfeld einsetzbar“, sagt John über seinen Neuen. Der aus der Fortuna-Jugend stammende Dogan passt in das Beuteschema des SCW, der in den vergangenen Jahren immer wieder nach jungen, gut ausgebildeten Spielern mit Entwicklungspotenzial Ausschau gehalten hat.

Bei seiner Verpflichtung soll es nicht bleiben. Da neben Fabio Forster auch Markus Zimmermann den Club wohl verlassen wird, sucht John eine Verstärkung für die Abwehrmitte. Auch vorne soll der Kader noch breiter aufgestellt werden. Im Tor wird es zumindest morgen eine Veränderung geben. Im Auswärtsspiel bei ETB Schwarz-Weiss Essen rückt Alexander von Ameln für Stammkeeper Sebastian Siebenbach ins Tor. „Alex wird die nächsten beiden Spiele machen. Das hat er sich durch vorbildliche Trainingsarbeit einfach verdient“, sagte John.

Für TuRUs Frank Zilles beginnt morgen im Heimspiel gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter derweil die Abschiedstournee mit den Blau-Weißen. Die sportliche Zukunft des A-Lizenzinhabers ist ebenso ungeklärt wie die Frage nach seinem Nachfolger. Weitaus wichtiger ist ohnehin, dass die TuRU gegen „Hö-Nie“ ihren Erfolgslauf fortsetzt, um so schnell wie möglich die letzten Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen.

Ein Spaziergang wird die Partie gegen die Gäste aus Kalkar aber nicht. Denn seitdem der bei der TuRU bestens bekannte „Kulttrainer“ Georg Mewes wieder das sportliche Zepter schwingt, läuft es für Hönnepel. Mewes führte den im Winter noch abgeschlagenen SV inzwischen bis auf vier Punkte an die Nicht-Abstiegsränge heran.