NRW-Titelkämpfe: Hohe Erwartungen begleiten Leichtahtletik-Talente​

Leichtahtletik : NRW-Titelkämpfe: Hohe Erwartungen begleiten Düsseldorfs Talente

Gemäß der Meldelisten könnte es einige Titel geben in Duisburg geben.

Zehnmal stehen Düsseldorfs Leichtathleten bis 18 Jahre bei den im Rahmen der „Ruhr Games“ ausgetragenen NRW-Jugend-Meisterschaften in Duisburg auf Rang eins der Meldeliste. Das weckt hohe Erwartungen hinsichtlich der Medaillenausbeute bei den diesmal dreitägigen Titelkämpfen von Freitag bis Sonntag im Leichtathletik-Stadion im Wedau-Sportpark – zehn Kilometer entfernt vom Landschaftspark Nord, das das eigentliche Zentrum des Festivals der „Ruhr Games“ ist.

Insgesamt musste der Leichtathletik Verband Nordrhein (LVN) die Meldungen von 1070 Athleten verarbeiten. In der Meldeliste steht gleich zweimal ART-Werfer Aidan Warnt (17) auf dem „Spitzenplatz“, beim Kugelstoßen mit 16,32 Meter und beim Diskuswerfen mit 49,10 Meter. Sein um zwei Jahre älterer Bruder Aimo Warnt führt die Meldeliste beim Dreisprung der U 20 mit 14,99 Meter an. Der 16 Jahre alte Alleskönner Joel Wireko vom ASC macht gleich in sieben  Wettbewerben mit, liegt beim Kugelstoßen in der Meldeliste mit 15,61 Meter ganz vorne.

Bei den jungen Damen gilt die 15-jährige Julia Küppers mit ihren 1,72 Meter „als sichere Bank“. Die Hochspringerin aus Angermund weist einen Vorsprung von fünf Zentimetern aus. Einen Zentimeter höher kam bei der U 20 die 18-jährige Kaja Bins (ART), die die Meldeliste mit 1,73 Meter als Beste ziert. Zweimal steht auch beim Speerwerfen der Familienname Zein (ART) an erster Stelle: Der 17-jährige Yannick mit 64,85 Meter beim Speerwerfen der U 18 und seine 14-jährige Schwester Antonia bei der W 14 im Speerwerfen mit 38,85 Meter. Wie die 18-jährige Denise Moser (SFD 75) mit der Spitzenposition im 1500-Meter-Lauf (4:40,11 Minuten) zurecht kommt, ist eine spannende Frage. Bei der 5000-Meter-DM in Essen blieb sie am Pfingstsamstag hinter ihren Möglichkeiten (15. in 18:15 Minuten) zurück.

Insgesamt schafften 60 Düssldorfer Athleten die hohen Normen. Wegen der „Ruhr Games“ sind bei den NRW-Meisterschaften auch eine Reihe von ausländischen Athleten dabei, die „außer Wertung“ starten dürfen. Das heißt, „NRW-Meister“ können sie nicht werden.

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