Nach Niederlage in Potsdam: Panther müssen auf den ersten Sieg warten​

Football : Die Panther müssen weiter auf den ersten Sieg warten

Beim 17:34 in Potsdam zeigt der Aufsteiger gegenüber der Heimpleite gegen Hildesheim keine sichtbare Verbesserung und bleibt punktlos am Tabellenende.

Die Bilder nach den Spielen gleichen sich. Während der Gegner über den Sieg jubelt, bleibt den Düsseldorf Panthern nicht mehr als die Gratulation. Der Football-Erstligist verlor am Samstagnachmittag auch sein drittes Saisonspiel und bleibt damit punktlos am Tabellenende der Nord-Staffel der German Football League. Bei den Potsdam Royals unterlag der Aufsteiger mit 17:34 (3:14, 7:10, 0:10, 7:0). „Wir haben uns gegenüber der vergangenen Woche definitiv nicht verbessert. Zeitweise hatten wir Spieler in der Position, um Plays zu machen, aber das haben wir dann nicht gemacht“, resümierte Cheftrainer John Leijten die Begegnung in Brandenburg.

Im ersten Viertel ließen die Panther erneut einige gute Chancen in der Offensive ungenutzt und liefen bereits nach dem ersten Spielabschnitt einem 3:14-Rückstand hinterher. Zunächst gelang es Quarterback Christian Strong nicht, einen offenen Passempfänger in der Endzone zu finden, dann setzte Kicker Daniel Schuhmacher ein Field Goal an den Stangen vorbei. Auch in der zweiten Angriffsserie zogen die Raubkatzen keinen Nutzen aus einer guten Möglichkeit, nachdem Runningback Khris Francis seine Farben zuvor in hervorragende Feldposition gebracht hatte. Mehr als ein Field Goal Schuhmachers sprang nicht heraus.

Die Royals machen dann im
dritten Viertel alles klar

Besser sah die Gäste-Offensive im zweiten Viertel aus, als Strong aus 12 Yards Entfernung Feli Manoka für den ersten Panther-Touchdown des Tages bediente. Mit dem von Schuhmacher verwandelten Extrapunkt stand es 10:17 aus Sicht der Düsseldorfer. In der Folge erhöhte die Defense Line aber noch einmal den Druck auf Panther-Spielmacher Strong, der dadurch immer wieder dazu gezwungen wurde, den Ball schnell loszuwerden. Die Royals zogen auf 34:10 davon und die Partie war entschieden. Der abschließende 30-Yard-Touchdown-Lauf von Sergej Kendus hatte nur noch statistischen Wert.

„Die Defense Line der Royals hat uns dauernd unter Druck gesetzt – die beste Line, gegen die wir bisher gespielt haben“, sagte Leijten. „Wie schon so oft gesagt, müssen wir unsere Fehler abstellen und uns weiter verbessern.“ Die nächste Gelegenheit dazu gibt es für den Tabellenletzten am kommenden Wochenende im Auswärtsspiel bei den Kiel Baltic Hurricanes.

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