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Nach erneuter Pleite wird die Luft für die ART Giants​ immer dünner

Basketball : Wieder eine bittere Pleite für die ART Giants

Beim Tabellenvorletzten in Iserlohn gibt es eine deutliche 73:98-Niederlage.

Was für ein Rückschlag im Abstiegskampf: Mit 25 Punkten Unterschied in dieser Phase der Saison gegen eine Mannschaft zu verlieren, die noch einen Platz schlechter und ebenso tief im Tabellenkeller steckt wie die ART Giants, ist mehr als ein Offenbarungseid. Das Düsseldorfer Team in der 2. Basketball Liga ProB ist nach der 73:98-Niederlage auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Alle Ankündigungen, den Bock jetzt mit großer Leidenschaft umstoßen zu wollen, wurden bei den Iserlohn Kangaroos zur Makulatur. Die Mannschaft hatte während der gesamten Spielzeit keinen Zugriff auf das Spiel und fand in allen vier Vierteln nicht die richtige Einstellung, um das Debakel zu verhindern. „Natürlich wussten wir um die Bedeutung dieses Spiels. Es ist wirklich dramatisch, dass wir diese Partie auf so eine Art und Weise aus der Hand gegeben haben“, sagte Kevin Magdowski. Der Trainer versuchte zwar durch taktische Anweisungen und personelle Korrekturen während des Spiels Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen. Aber die Spieler konnten das offensichtlich nicht annehmen, denn die Düsseldorfer konnten danach nur unwesentlich besser im Sauerland dagegen halten.

Zum schwachen Spiel kommen auch noch Foulprobleme

Auch die mitgefahrenen Fans der ART Giants hatten sich ihre Tour anders vorgestellt. Nach dem ersten Viertel lag ihre Mannschaft bereits mit 18:24 zurück. Angeführt von Chris Frazier (26 Punkte) und Malte Schwarz (11) setzten sich die Hausherren zügig und fast ungestört ab. Vor allem in Sachen Tempo konnten die Gäste nicht mithalten und sahen sich zur Pause mit 42:55 in Rückstand. Da in Deshaun Cooper und Jamal Smith zwei der Leistungsträger aus der ersten Halbzeit früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatten, fanden sie sich lange Zeit auf der Ersatzbank wieder, und es mussten Bankspieler einspringen.

Während bei den Kangaroos auch im letzten Viertel nahezu alles klappte und die Drei-Punkte-Würfe in reichlicher Zahl im Korb landeten, war bei den ART Giants der Glaube, noch etwas erreichen zu können, längst gewichen, so dass es am Ende so deutlich wurde. Magdowski behält jedoch die Zuversicht: „Da kommen wir nur als Mannschaft wieder raus, und das wollen wir über Einsatzbereitschaft und Disziplin auf dem Spielfeld gemeinsam schaffen.“ Wer das Spiel in Iserlohn gesehen hat, dürfte daran seine Zweifel haben.

ART Giants: Smith (14), Cooper (8), G.Braatz (2), Jetullahi (14), Lollis (12), Möller (2), Jeuschede (4), Kehr (6), Wilkins (5), Giddens (6), Tauch